Pauline Treis ist der kreative Kopf hinter dem Label Jungle Folk und kann stolz auf ihre junge Marke blicken. Was Textil-Giganten vernachlässigen, ist bei ihr Alltag: Mit fairen Produktionen schafft sie nachhaltig Arbeitsplätze für Frauen und Männer aus Kolumbien. We like!

In diesem Fall auf bestem Holz. Die Mobiliarwerkstatt von Christian Tanner glänzt mit Schlichtheit und Qualität. Für tiefe Träume…

Das Label der Schweizer Designerin Judit Chapallaz-Laszlo ergänzt jeder Stilkönigin das fehlende Detail zum Outfit. Wie schlicht oder verspielt Kette, Ohrring und Armband wirken, liegt an der Trägerin, und daran, wie viele Teile sie kombiniert.

Man kann auch weiter unverblümt neue Formen finden, so wie Büro Allemand. Sei es ein Beistelltisch, der wie ein grob behauener Fels im Wohnzimmer trohnt, oder ein Regal, das mit seiner Kombination von Holzkorpus und Metallrahmen mit Sehgewohnheiten bricht: Philip Götze und Céline Buffetrille halten sich nicht an Althergebrachtes und sind so dem Massengeschmack einen Schritt voraus. Neben Mut zur Form beweisen sie Mut zur Farbe, ihre Palette reicht von Pastell-Violett über Signalrot und Lindgrün bis hin zu Zitronengelb. Wer insgeheim schonmal an eine private Wohnrevolution gedacht hat – der sollte bei Büro Allemand anfangen.

Das Label von Michel Roether sitzt in Freiburg und fertigt mit regionalem Holz. Ein besonders schönes Detail: Die Herstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit einer Werkstatt für Behinderte der Caritas e.V.

Thismade hat genau zu dem Zweck ein Regalsystem gestaltet. Ob dieses auf der Terrasse bei Fuss bleiben soll, oder fest ins Zimmer integriert wird, bleibt jedem selbst überlassen.

Sie bietet uns ein Gesamtstyling, denn neben Kleider gehören auch Schmuck und Taschen zu Ihrem Erfolgskonzept.

Kommen zu dieser Urkraft der Faszination noch die Liebe zum Tanz, zur Bewegung sowie die Lust an der Kreativität, entstehen Werke außerordentlicher Schönheit und Eleganz. Eben die von brokenfab. Die Zürcher Textildesignerin Fabienne Morel vereint all dies und erweckt es in den Arbeiten ihres Schmuck- und Accessoire-Labels brokenfab zu prallem Leben. Alle Materialien bezieht Fabienne in Japan, swissmade werden daraus Stücke für alle, die sich von der Reminiszenz an antike römische und griechische Muster ebenso angesprochen fühlen wie von Zitaten aus der zeitgenössischen Popkultur, von Stil eher als von Ausgeflipptheit und von charakteristischen aber alltagstauglichen Stücken eher als von Haute Couture.
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Auf der BLICKFANG Basel sind gleich zwei Leipziger Unternehmen dabei, die das bestens veranschaulichen. Zum einen ist da diefabrik, die charmantes Ucycling betreibt. Das Team rüstet beispielsweise Vintage-Boxen mit Akku und Klinkenstecker zu mobilen Outdoor-Lautsprechern auf. Zum anderen ist da der Modemacher Rotter. Er hat sich zum Ziel gesetzt, Kleidung zu gestalten, die nicht nervt: Männermode, die nie im Weg ist, sondern anspruchslos ihren Dienst verrichtet. Obwohl grober, abgenutzter Zeltstoff und zeitgemäße Herrenmode im ersten Moment wie Gegensätze scheinen, sind sie mittlerweile Rotters Signatur – und haben ihm bereits einen MINI Designpreis eingebracht.