Im März 2020 haben wir uns gefragt, wie wir während des ersten Lockdowns unseren Designer:innen eine optimale Plattform für sich und ihre Produkte bieten können. Nach 28 Jahren Messeorganisation organisierten wir innerhalb von nicht einmal 10 Tagen die erste Online-Messe unserer Geschichte.

Das Feedback von den Designer:innen, den Besucher:innen und der Fachwelt war fantastisch. Besonders hat uns gefreut, dass unsere virtuelle Messe außerdem für den Deutschen Preis für Onlinekommunikation nominiert wurde.

Was wir möchten

Nun ist es im Herbst, nach drei schönen und erfolgreichen Messen, wieder an der Zeit, den Fokus auf die kleinen Labels zu rücken, die unsere Welt so bunt und individuell machen. Vom 20. bis 23. November versammelt die BLICKFANG.live rund 200 Designer auf einer virtuellen Messe.

Weihnachtsgeschenke aussuchen ist schön und macht Spaß. Wir laden auf der Website dazu ein, in diesem besonderen Jahr diese besonderen Geschenke bei besonderen Labels zu kaufen. Ganz im Sinn des „White Monday“ ruft die digitale Plattform zu bewusstem Konsum auf. Und setzt damit ein Gegengewicht zum Black Friday.

Die BLICKFANG bietet seit rund 30 Jahren kleinen unabhängigen Labels eine Plattform. Dieses Jahr und diesen Herbst mehr denn je.

Jonas Nussbaum und Birkan Gülöz haben sich bereits im Produktdesign-Studium an der FH Aachen kennengelernt. Sie stellten schnell fest, dass sie ein perfektes Team mit gleichem Antrieb und Designverständnis sind. Direkt nach dem Studium gingen sie weiter gemeinsame Wege und gründeten 2019 das Studio JBNG in Köln. Mit einer besonderen Begeisterung für Materialien und Formen arbeiten sie seither an der Schnittstelle zwischen Mensch und Objekt. Und das sehr erfolgreich.

Wie für alle hält das Jahr 2020 auch für sie einige Überraschungen bereit – allerdings erfreuliche.

Im Januar stellten sie als Newcomer im Designers Tower zur imm cologne 2020 aus. Bei der Münchner Lightwoche erhielten sie den Luxi Lichtpreis in der Kategorie „Lichtobjekt“ für ihre Leuchte Toca. Diese wurde ebenfalls mit dem IF Design Talent Award prämiert.

Erfolgreich ging es für das Duo weiter. Ihr reduziertes und doch multifunktionelles Tischsystem Parat erhielt die Future Forward Förderung der BLICKFANG und damit neben kostenfreien Teilnahmen an den Messen auch ein persönliches Coaching.

Parat entstand als Reaktion auf stetig wachsende Städte, knapper werdenden (Wohn-)raum und eine Gesellschaft, die zunehmend Mobilität und Flexibilität einfordert.

Das System Parat ist eine Reihe von flexiblen und mobilen Objekten, die statisch und dynamisch zugleich sind. Zu dem Tischsystem gehört eine Serie mobiler Gestelle in variabler Größe, die für jegliche Ansprüche angepasst werden können. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Schnittstelle Wohn- und Arbeitswelt. Als hätten sie geahnt, was das Jahr 2020 für Auswirkungen auf die Arbeitswelt hat und den Shift von New Work zu New Home vorantreibt. Der dreibeinige PARAT-Bock kann ohne Werkzeuge auf- und aufgebaut werden. Das Basisgestell benötigt nur vier Schrauben, um sich mit jeder Tischplatte kombinieren zu lassen. Bei Bedarf kann die Tischplatte um eine unterseitige Ablagewanne und Schubkästen erweitert werden.

Nicht nur der Aufbau überzeugt, sondern auch der Transport: Sowohl das Gestell als auch die Wannen sind in wenigen Schritten komplett flach zu demontieren.

Auf der BLICKFANG überzeugten sie nicht nur in der Sparte Newcomer, sondern konnten dank der puristische Eindeutigkeit von Parat und der Verspieltheit und Multifunktionalität der Tischleuchte Toca auch die Designpreis-Jury für sich gewinnen.

Auf der BLICKFANG überzeugten sie nicht nur in der Sparte Newcomer, sondern konnten dank der puristische Eindeutigkeit von Parat und der Verspieltheit und Multifunktionalität der Tischleuchte Toca auch die Designpreis-Jury für sich gewinnen.

Bevor es für das Duo zurück nach Köln und zu neuen Projekten geht, stellten wir den beiden Designern noch ein paar Fragen:

1. Wie war eure erste Messeteilnahme an der BLICKFANG Stuttgart?

„Unsere erste Teilnahme an der BLICKFANG Stuttgart war super! Trotz der aktuell Corona bedingt speziellen Situation, sind wir mit durchweg positiver Stimmung nach Hause gefahren. An dieser Stelle nochmal ein großes Lob an euch für den reibungslosen Ablauf in schwierigen Zeiten. Wir konnten viel mitnehmen und freuen uns auf die nächsten BLICKFANG Messen.“

2. Wie war das Feedback von Besuchern? Von der Fachwelt?

„Aufschlussreich und positiv. Für uns ist es sehr wertvoll, unsere Projekte einem breiten Publikum präsentieren zu können und Feedback zu bekommen. Es ist spannend zu sehen, wie sich Besucher:innen unseren Produkten nähern, wie unsere Objekte verstanden werden und wie mit ihnen interagiert wird. Besonders gefreut hat positive und uns bestärkende Feedback der Designpreis Jury.“ 

3. Was nehmt ihr von der BLICKFANG sonst noch mit?

„Für heute: Das Interesse an unseren aktuellen Arbeiten. Für die Zukunft: Viel neue Energie für kommende Projekte und Dank der vielen Gespräche auch neue Ansätze und Gedanken, von denen wir zehren können.

4. Was sind eure nächsten Schritte?

„Wir arbeiten stetig daran, unser Projektportfolio zu erweitern. Für die Realisierung möchten wir gerne auch in den Diskurs mit Herstellern treten, die sich vorstellen können, unsere Projekte in ihrem Produktportfolio zu platzieren. Darüber hinaus werden wir weiterhin einzelne Entwürfe als limitierte Kleinserien verwirklichen.“ 

5. Die spannendste/ inspirierendste /überraschendste/ wichtigste Begegnung an der BLICKFANG war…

„Für uns ist es sehr schön und wichtig zu sehen, dass unser Verständnis von Design Anklang findet. Neben vielen Gesprächen mit Besucher:innen war für uns aber auch der Austausch mit anderen Labels sehr bereichernd. Sich über verschiedenste Werdegänge und die Philosophie auszutauschen ist immer besonders spannend!“

6 Stellt euch vor, ein schwedischer Möbelhändler ruft an und möchte eure Produkte in ihr Sortiment aufnehmen…

„Wir sind grundsätzlich offen für die Kooperation und Zusammenarbeit mit kleineren als auch größeren Unternehmen. Am Ende kommt es auf das einzelne Projekt an, wie die Konzeption dahinter aussieht und wie und mit welcher Qualität das Produkt am Ende des Tages hergestellt wird. Wenn das Gesamtpaket für beide Seiten passt und wir uns mit dem Ergebnis identifizieren können, dann stimmt alles.“

7. Euer Tipp für alle Labels, die überlegen, sich für den Future Forward Preis zu bewerben:

„Das können wir nur empfehlen. Es ist eine super Chance, sich einem breiten Publikum zu präsentieren und direktes Feedback zu erhalten.“

3. Was nehmt ihr von der BLICKFANG sonst noch mit?

„Für heute: Das Interesse an unseren aktuellen Arbeiten. Für die Zukunft: Viel neue Energie für kommende Projekte und Dank der vielen Gespräche auch neue Ansätze und Gedanken, von denen wir zehren können.

4. Was sind eure nächsten Schritte?

„Wir arbeiten stetig daran, unser Projektportfolio zu erweitern. Für die Realisierung möchten wir gerne auch in den Diskurs mit Herstellern treten, die sich vorstellen können, unsere Projekte in ihrem Produktportfolio zu platzieren. Darüber hinaus werden wir weiterhin einzelne Entwürfe als limitierte Kleinserien verwirklichen.“ 

5. Die spannendste/ inspirierendste /überraschendste/ wichtigste Begegnung an der BLICKFANG war…

„Für uns ist es sehr schön und wichtig zu sehen, dass unser Verständnis von Design Anklang findet. Neben vielen Gesprächen mit Besucher:innen war für uns aber auch der Austausch mit anderen Labels sehr bereichernd. Sich über verschiedenste Werdegänge und die Philosophie auszutauschen ist immer besonders spannend!“

6 Stellt euch vor, ein schwedischer Möbelhändler ruft an und möchte eure Produkte in ihr Sortiment aufnehmen…

„Wir sind grundsätzlich offen für die Kooperation und Zusammenarbeit mit kleineren als auch größeren Unternehmen. Am Ende kommt es auf das einzelne Projekt an, wie die Konzeption dahinter aussieht und wie und mit welcher Qualität das Produkt am Ende des Tages hergestellt wird. Wenn das Gesamtpaket für beide Seiten passt und wir uns mit dem Ergebnis identifizieren können, dann stimmt alles.“

7. Euer Tipp für alle Labels, die überlegen, sich für den Future Forward Preis zu bewerben:

„Das können wir nur empfehlen. Es ist eine super Chance, sich einem breiten Publikum zu präsentieren und direktes Feedback zu erhalten.“

Es ist zwar noch einige Wochen hin, aber wer jetzt schon Geschenkideen für Weihnachten hat, sollte diese schon im November besorgen. Kleine Labels haben mittlerweile fast alle einen eigenen Onlineshop und freuen sich über Aufträge und Bestellungen im November.

Es ist zwar noch einige Wochen hin, aber wer jetzt schon Geschenkideen für Weihnachten hat, sollte diese schon im November besorgen. Kleine Labels haben mittlerweile fast alle einen eigenen Onlineshop und freuen sich über Aufträge und Bestellungen im November.

2. Designer:innen vor Ort besuchen

Im aktuellen Lockdown light dürfen Ladengeschäfte und Ateliers geöffnet haben. Die Gelegenheit, das Lieblingslabel vor Ort zu besuchen und ins Gespräch zu kommen. Clevere Hygienekonzepte sorgen dafür, dass man auch im November Stoffe fühlen, Möbel probesitzen und Farben in echt sehen kann. Wer lieber kontaktlos supporten will, kann bei vielen lokalen Labels von persönlicher Lieferung oder kontaktloser Abholung profitieren. Das zeigt Unterstützung und oft entstehen schöne Begegnungen und Kontakte.

 

Im aktuellen Lockdown light dürfen Ladengeschäfte und Ateliers geöffnet haben. Die Gelegenheit, das Lieblingslabel vor Ort zu besuchen und ins Gespräch zu kommen. Clevere Hygienekonzepte sorgen dafür, dass man auch im November Stoffe fühlen, Möbel probesitzen und Farben in echt sehen kann. Wer lieber kontaktlos supporten will, kann bei vielen lokalen Labels von persönlicher Lieferung oder kontaktloser Abholung profitieren. Das zeigt Unterstützung und oft entstehen schöne Begegnungen und Kontakte.

3. Gutscheine als „Soforthilfe“

Kein konkretes Produkt im Auge, aber vom Label überzeugt? Dann ist ein Gutscheinkauf der ideale Weg, um Unterstützung zu zeigen. Er kann dann entweder verschenkt oder in Ruhe für das perfekte Wunschteil eingelöst werden.

4. Geduld und Wertschätzung entgegenbringen

Lieferengpässe waren vor allem Anfang des Jahres eine große Hürde für Manufakturen und Designer:innen. Auch jetzt kann es zu längeren Produktions- oder Lieferzeiten kommen, weil viele unabhängige Betriebe auf Anfrage und oder von Hand produzieren. Wer sich bewusst für ein Teil entscheidet, bringt auch dem Fertigungsprozess Wertschätzung entgegen und unterstützt so Handwerk und Qualität in schnelllebigen Zeiten.

Kein konkretes Produkt im Auge, aber vom Label überzeugt? Dann ist ein Gutscheinkauf der ideale Weg, um Unterstützung zu zeigen. Er kann dann entweder verschenkt oder in Ruhe für das perfekte Wunschteil eingelöst werden.

Lieferengpässe waren vor allem Anfang des Jahres eine große Hürde für Manufakturen und Designer:innen. Auch jetzt kann es zu längeren Produktions- oder Lieferzeiten kommen, weil viele unabhängige Betriebe auf Anfrage und oder von Hand produzieren. Wer sich bewusst für ein Teil entscheidet, bringt auch dem Fertigungsprozess Wertschätzung entgegen und unterstützt so Handwerk und Qualität in schnelllebigen Zeiten.

Die alljährliche Schnäppchenschlacht nach Thanksgiving ist mittlerweile nicht mehr nur in den USA ein riesen Event geworden. Teilweise wird den gesamten November über mit Angeboten geworben. Nicht nur, dass dabei vor allem bekannte Großkonzerne und Versandhandel viel Umsatz machen, weil sie die Rabatte auf Grundlage der unverbindlichen Preisempfehlung ermitteln und so vom tatsächlichen Marktpreis weit entfernt sind, ist problematisch.

Auch fallen dabei allzu oft kleine, unabhängige Labels unten durch. Sie können sich eine solche Rabattschlacht schlicht nicht leisten, denn faire Löhne und hochwertige Materialien sind jeden Tag im Jahr gleich viel Wert. Wer dann auch noch den Großteil des Jahres Einnahmen einbüßen musste, während die Mieten weiterhin bezahlt werden müssen, kann den Black Friday-Wahnsinn nicht mittragen. Seit einiger Zeit hat sich daher unter dem Namen White Monday eine Gegenbewegung gebildet. Dabei wird zu bewusstem, nachhaltigem Konsum aufgerufen. Die BLICKFANG und ihre Aussteller:innen leben dieses Motto bereits seit 28 Jahren. Daher wollen wir gerade in diesem Jahr und passend zum White Monday individuelles Design, bewusst ausgesuchte Einzelstücke und hochwertige Produktion fördern.

Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit sind die wichtigsten Währungen dieser Tage. Online wie offline ist es wichtig, dass die Belange und Situationen Kreativschaffender wahrgenommen werden. Gerade in sozialen Netzwerken ist das eine tolle Möglichkeit, Aussteller:innen und Labels Gehör zu verschaffen. Vor allem das Teilen von Bildern oder Videos erhöht deren Sichtbarkeit und sorgt dafür, dass uns ihr Schaffen und ihre Produkte im Gedächtnis bleiben. Denn wer sich nicht auf Märkten und Messen präsentieren kann, braucht online Unterstützung. Teilen Sie daher gerne ihre Lieblingslabel oder deren Crowd-Funding-Kampagnen und Angebote. Der Hashtag #supportsmalllabels fasst dieses Motto zusammen und auch der Sticker „Unterstütze kleine Unternehmen“ auf Instagram ist ein geeignetes Mittel.

5. White Monday statt Black Friday

Die alljährliche Schnäppchenschlacht nach Thanksgiving ist mittlerweile nicht mehr nur in den USA ein riesen Event geworden. Teilweise wird den gesamten November über mit Angeboten geworben. Nicht nur, dass dabei vor allem bekannte Großkonzerne und Versandhandel viel Umsatz machen, weil sie die Rabatte auf Grundlage der unverbindlichen Preisempfehlung ermitteln und so vom tatsächlichen Marktpreis weit entfernt sind, ist problematisch.

Auch fallen dabei allzu oft kleine, unabhängige Labels unten durch. Sie können sich eine solche Rabattschlacht schlicht nicht leisten, denn faire Löhne und hochwertige Materialien sind jeden Tag im Jahr gleich viel Wert. Wer dann auch noch den Großteil des Jahres Einnahmen einbüßen musste, während die Mieten weiterhin bezahlt werden müssen, kann den Black Friday-Wahnsinn nicht mittragen. Seit einiger Zeit hat sich daher unter dem Namen White Monday eine Gegenbewegung gebildet. Dabei wird zu bewusstem, nachhaltigem Konsum aufgerufen. Die BLICKFANG und ihre Aussteller:innen leben dieses Motto bereits seit 28 Jahren. Daher wollen wir gerade in diesem Jahr und passend zum White Monday individuelles Design, bewusst ausgesuchte Einzelstücke und hochwertige Produktion fördern.

6. Likes, Shares, Clicks

Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit sind die wichtigsten Währungen dieser Tage. Online wie offline ist es wichtig, dass die Belange und Situationen Kreativschaffender wahrgenommen werden. Gerade in sozialen Netzwerken ist das eine tolle Möglichkeit, Aussteller:innen und Labels Gehör zu verschaffen. Vor allem das Teilen von Bildern oder Videos erhöht deren Sichtbarkeit und sorgt dafür, dass uns ihr Schaffen und ihre Produkte im Gedächtnis bleiben. Denn wer sich nicht auf Märkten und Messen präsentieren kann, braucht online Unterstützung. Teilen Sie daher gerne ihre Lieblingslabel oder deren Crowd-Funding-Kampagnen und Angebote. Der Hashtag #supportsmalllabels fasst dieses Motto zusammen und auch der Sticker „Unterstütze kleine Unternehmen“ auf Instagram ist ein geeignetes Mittel.

Vom 20. bis 23. November stellen viele unserer Labels und Designer:innen ihr Schaffen und ihre Produkte auf der BLICKFANG.live vor! Bei der kostenlose Onlinemesse können Sie sich verzaubern lassen von mehr als 200 Ausstellern aus Europa, in die Ateliers und Werkstätten eintauchen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.⁠

Vom 20. bis 23. November stellen viele unserer Labels und Designer:innen ihr Schaffen und ihre Produkte auf der BLICKFANG.live vor! Bei der kostenlose Onlinemesse können Sie sich verzaubern lassen von mehr als 200 Ausstellern aus Europa, in die Ateliers und Werkstätten eintauchen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.⁠

Dass zahlreiche kleine Unternehmen im Corona-Jahr um ihre Existenz kämpfen, ist uns mittlerweile allen bewusst. Viele Labels und Manufakturen haben aber echte Kreativität und Durchhaltevermögen bewiesen: neue Onlineshops, spannende Veranstaltungen im Netz oder persönliche Lieferung an die Kundschaft sind da nur einige Beispiele. Wir fühlen uns inspiriert und stellen hier sieben Tipps vor, wie man die Situation im November-Lockdown für kleine Labels verbessern kann. Ganz nach dem Motto #supportsmalllabels kann jede und jeder schnell und einfach einen Beitrag zum Erhalt der Designvielfalt leisten.

Das junge Basler Label inbyko entwirft hochwertige Möbel, die praktisch und langlebig zugleich sind. Denn Inneneinrichtung sagt viel über die Menschen aus, zu denen sie gehört. Was den Gründer Florian Zelenka antreibt? Als Innenarchitekt möchte er die Wohnbedürfnisse der Bewohner befriedigen – von denen die Bewohner noch nicht wussten, dass sie sie überhaupt haben.

Was bei inbyko alle Produkte vereint?  Das Motto | love | local | fair |

Beim Minimalismus, den inbyko vertritt, geht es um die Besinnung auf das Wesentliche, was ein Möbel ausmacht und wie es in eine klare Formsprache gebracht werden kann.

Der Fokus liegt im Entwurf neuer Formen, Proportionen und Charakter, die die Designer auf die alltäglichen Elemente im Innenbereich anwenden. Inspiriert von modernen und bewährten Materialien, minimal verbunden für den großen Auftritt.

Swiss made ist dabei ein wichtiger Faktor und das Qualitätssiegel schlechthin. Denn Besinnung auf das Wichtige bedeutet für Zelenka auch, sich auf die regionale Produktion zu konzentrieren. So entsteht das Produkt von der ersten Idee bis hin zur Marktreife in Basel. Gefertigt wird regional in der Schweiz.

Damit erfüllen die Produkte von Regal bis hin zum Abtropfgitter nicht nur die Bedürfnisse der Kunden, sondern haben eine bessere CO2-Bilanz als importierte Waren. Da unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wird, entstehen faire Angebote, faire Preise und ein faires Miteinander.

Wir haben Florian Zelenka nach der BLICKFANG in Basel sieben Fragen gestellt.

3. Was nimmst du mit?

„Sehr wertvoll ist die Selbstreflexion über Organisation, Ablauf und Verkaufsstrategie. Natürlich unendlich viele neue Ideen, die über tolle Gespräche oder Inspirationen von anderen Ausstellenden und allen, die die BLICKFANG besucht haben entstanden sind.“

4. Was sind deine nächsten Schritte?

„Wir werden mit neuen Kompositionen überraschen.“

5. Die spannendste/ inspirierendste /überraschendste/ wichtigste Begegnung an der BLICKFANG war…

„Ich hatte einen Kunden, mit dem ich direkt an der Messe über eine Großlieferung der toolbox «mollow» verhandelte. Dieser bezahlte die komplette Lieferung im Voraus. In der Woche nach der Messe haben wir den Kunden mit unserem größten Lieferfahrzeug direkt beliefert.“

 

6. Stell dir vor, ein schwedisches Möbelhaus ruft an und möchte dein/e Produkt/e in ihr Sortiment aufnehmen…

„Wir verfolgen die Geschäftsstrategie local, love, fair. Zudem setzten wir Wert auf Qualität und Langlebigkeit. Bei einem weltweiten unter der Globalisierung profitierendem Konzern werden wir einen Interessenskonflikt haben.“

7. Dein Tipp für alle Designer, die überlegen, sich für den Future Forward Preis zu bewerben:

„Einfach machen. Das Wichtigste ist, dass ihr teilt, was ihr Großartiges macht, was ihr verfolgt und für was ihr einsteht.“

1. Wie war deine erste Messeteilnahme an der BLICKFANG Basel?

„Ein grossartiges Erlebnis. Die ganzen Vorbereitungen von Flyern, Standplanung bis zur Logistik hat uns wirklich Spaß gemacht. Bis zuletzt war eine große Anspannung da, die bei mir selber wie auch bei meinem ganzen Team spürbar war. Wir sind überzeugt, dass unsere Produkte, Kreationen und Entwürfe unschlagbar sind. Wir überzeugen durch Formsprache, Materialisierung bis hin zum ganzen Produktionskonzept. Mit dieser Überzeugung bin ich auch vor die Presse kurz vor der Eröffnung der Messe getreten. Danach fühlte ich mich erleichtert, gestärkt und parat auf das, was jetzt kommt. Die Anspannung ist komplett verflogen. Wir sind im nächsten Level und bereit, der Welt zu zeigen, was wir können.“

2. Wie war das Feedback von Besuchern? Von der Fachwelt?

„Aufbauend, inspirierend und kritisch. Erstaunlich, wie offen die Besucher:innen auf den Austausch eingestiegen sind. Von allen Seiten kamen tolle Komplimente über den Messestand und unsere Kreationen. Viele waren nicht zurückhaltend bei Fragen wie auch Ideen, die uns jedes Mal weiterbringen und anregen. Wir konnten viele neue Bekanntschaften mit Kaufinteressierten, Organisierenden, Presse und planenden Personen machen und unser Netzwerk ausbauen. Wir haben dazu einen wahnsinnigen Umsatz mit unseren kleinen Kreationen direkt an der Messe erzielt, welche direkt mitgenommen werden konnten. Viele Anfragen sind vor Ort wie auch danach über unsere Systemmöbel «kalvas» und «invido» eingetroffen. Ich bin vollkommen ohne Erwartungen angetreten und unglaublich begeistert über das Echo, welches immer noch nachhallt.“

3. Was nimmst du mit?

„Sehr wertvoll ist die Selbstreflexion über Organisation, Ablauf und Verkaufsstrategie. Natürlich unendlich viele neue Ideen, die über tolle Gespräche oder Inspirationen von anderen Ausstellenden und allen, die die BLICKFANG besucht haben entstanden sind.“

4. Was sind deine nächsten Schritte?

„Wir werden mit neuen Kompositionen überraschen.“

5. Die spannendste/ inspirierendste /überraschendste/ wichtigste Begegnung an der BLICKFANG war…

„Ich hatte einen Kunden, mit dem ich direkt an der Messe über eine Großlieferung der toolbox «mollow» verhandelte. Dieser bezahlte die komplette Lieferung im Voraus. In der Woche nach der Messe haben wir den Kunden mit unserem größten Lieferfahrzeug direkt beliefert.“

6. Stell dir vor, ein schwedisches Möbelhaus ruft an und möchte dein/e Produkt/e in ihr Sortiment aufnehmen…

„Wir verfolgen die Geschäftsstrategie local, love, fair. Zudem setzten wir Wert auf Qualität und Langlebigkeit. Bei einem weltweiten unter der Globalisierung profitierendem Konzern werden wir einen Interessenskonflikt haben.“

7. Dein Tipp für alle Designer, die überlegen, sich für den Future Forward Preis zu bewerben:

„Einfach machen. Das Wichtigste ist, dass ihr teilt, was ihr Großartiges macht, was ihr verfolgt und für was ihr einsteht.“

Inhaltlich bewegt sich der Grazer Designer an der Grenze zwischen Kunst und Design. Im Designkontext zwischen Konzept und Objekt. Zwischen Speculative Design, das sich mit möglichen Zukunftsszenarien beschäftigt, und klassischem Produktdesign.

Als Designer geht es Glasner nicht darum, Dinge schöner oder wohlgefälliger zu machen. Er sucht vielmehr gestalterische, konstruktive Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Scheinbare Hindernisse und Hürden werden zu Teilen der Lösung und ihr Potential zu weiteren Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn diese Lösungen dann auch noch ehrlich und schlicht umgesetzt werden können, umso besser.

So auch bei dem Produkt, für das er die Nachwuchs-Förderung der BLICKFANG erhält: Das Hochbett f=mg. Kleine Zimmer und wenig Platz in WGs. Viele Umzüge. Möbel, die aufwendig auseinander und zusammengebaut werden müssen. Das sollte doch auch anders gehen, stellte er zu seiner Zeit als Student der Angewandten Kunst in Wien fest. Raumknappheit und Ressourcenmangel fordern für langfristige Lösungen zwar Städte und Politik heraus, kurz- bis mittelfristig ist allerdings der Designer gefragt, wenn es um die optimale Raumnutzung und einen einfachen Auf- und Abbau der Möbel geht. Die Idee für sein Bettenkonzept war geboren.  

Inhaltlich bewegt sich der Grazer Designer an der Grenze zwischen Kunst und Design. Im Designkontext zwischen Konzept und Objekt. Zwischen Speculative Design, das sich mit möglichen Zukunftsszenarien beschäftigt, und klassischem Produktdesign.

Als Designer geht es Glasner nicht darum, Dinge schöner oder wohlgefälliger zu machen. Er sucht vielmehr gestalterische, konstruktive Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Scheinbare Hindernisse und Hürden werden zu Teilen der Lösung und ihr Potential zu weiteren Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn diese Lösungen dann auch noch ehrlich und schlicht umgesetzt werden können, umso besser.

Sein Hochbett, so sagt er selbst, ist eine Liebeserklärung an die Gravitation. Andere Hochbettsysteme verwenden Dübel, Schrauben, Winkel und viel mechanische Anstrengung darauf, sich der Schwerkraft zu widersetzen. Glasner denkt um die Ecke. Beim Bouldern ist er es gewohnt, die Schwerkraft zu besiegen. Als Designer nutzt er die Grundkraft als Gestaltungsmöglichkeit:

Die beiden Metallrahmen, die als Kopf- und Fußteil dienen, werden vertikal auf den Bettrahmen geschoben und schräg gestellt. Die Eigenlast des Bettrahmens zieht sie zum Boden und bringt Kopf und Fußteil dazu, sich zu verhaken. Dank eines Klemmmechanismus steht das Bett stabil und nur auf den eigenen Beinen. Der Aufbau ist innerhalb von wenigen Minuten und ohne Werkzeuge abgeschlossen. Hatte der erste Prototyp noch keine Hochbettleiter und musste regelrecht akrobatisch mit einem Hüftaufschwung bezwungen werden, verfügt die weiterentwickelte Variante über eine minimalistische Leiter.

Die Sorge, wie bei anderen Hochbetten, dass die Traglast ausgereizt wird, hat man hier nicht. Denn ganz nach der physikalischen Formel für Gravitationskraft gilt: Je höher das Gewicht des Liegenden, desto stärker verklemmen sich Kopf- und Fußteil und minimieren Schwingungen. Dank einer Förderung des Austria Wirtschafts Service konnte das Funktionsprinzip auch von einem Statiker offiziell bestätigt und ein Patent angemeldet werden.

So auch bei dem Produkt, für das er die Nachwuchs-Förderung der BLICKFANG erhält: Das Hochbett f=mg. Kleine Zimmer und wenig Platz in WGs. Viele Umzüge. Möbel, die aufwendig auseinander und zusammengebaut werden müssen. Das sollte doch auch anders gehen, stellte er zu seiner Zeit als Student der Angewandten in Wien fest. Raumknappheit und Ressourcenmangel fordern für langfristige Lösungen zwar Städte und Politik heraus, kurz- bis mittelfristig ist allerdings der Designer gefragt, wenn es um die optimale Raumnutzung und einen einfachen Auf- und Abbau der Möbel geht. Die Idee für sein Bettenkonzept war geboren.  

Es gibt immer Möglichkeiten, bestehende Ansätze und Produkte neu zu denken. Das Hochbett hat daher auch das Interesse der Designpreis-Jury der BLICKFANG Wien erregt, die den Prototyp mit dem Designpreis in der Kategorie Möbel und Produkt honorierte.

Neben der Möglichkeit, als Future Forward Gewinner kostenfrei an BLICKFANG Messen teilzunehmen wird Jakob Glasner noch ein persönliches Coaching erhalten.

1.  Wie war deine erste Messeteilnahme an der BLICKFANG Wien?

„Aufregend, da es für mich überhaupt die erste Messeteilnahme war. Angefangen von der schönen Location im Museum für Angewandte Kunst, über die viele Gespräche mit Besucher:innen bis hin zum Austausch mit anderen Labels, waren es einfach sehr interessante Tage.“

2.  Wie war das Feedback auf dein Hochbett?

„Wirklich toll, ich hatte niemals mit so vielen positiven Kommentaren und Gesprächen gerechnet. Einerseits wurde die schlichte Ästhetik des Hochbetts gelobt, aber gleichermaßen dessen Mehrwert in Zeiten immer kleinerer Wohnräume erkannt. Selbstverständlich braucht es für dieses Problem auch eine politische Lösung – bis dahin kann ich mit dem Bett aber einen minimalen Beitrag leisten.“

3. Was nimmst du von der BLICKFANG sonst noch mit?

„Viel Erfahrung durch den Austausch mit anderen Designer:innen. Abseits davon arbeite ich daran, das Hochbett möglichst bald in Serienproduktion Realität werden zu lassen.“

Bevor es für den Designer weiter hoch hinaus geht, stellten wir ihm am Ende der BLICKFANG sieben Fragen:

1.  Wie war deine erste Messeteilnahme an der BLICKFANG Wien?

„Aufregend, da es für mich überhaupt die erste Messeteilnahme war. Angefangen von der schönen Location im Museum für Angewandte Kunst, über die viele Gespräche mit Besucher*innen bis hin zum Austausch mit anderen Designer*innen, waren es einfach sehr interessante Tage.“

2.  Wie war das Feedback auf dein Hochbett?

„Wirklich toll, ich hatte niemals mit so vielen positiven Kommentaren und Gesprächen gerechnet. Einerseits wurde die schlichte Ästhetik des Hochbetts gelobt, aber gleichermaßen dessen Mehrwert in Zeiten immer kleinerer Wohnräume erkannt. Selbstverständlich braucht es für dieses Problem auch eine politische Lösung – bis dahin kann ich mit dem Bett aber einen minimalen Beitrag leisten.“

3. Was nimmst du von der BLICKFANG sonst noch mit?

„Viel Erfahrung durch den Austausch mit anderen Designer*innen. Abseits davon arbeite ich daran, das Hochbett möglichst bald in Serienproduktion Realität werden zu lassen.“

4. Was sind deine nächsten Schritte?

„Abgesehen von der Produktentwicklung, die ja eh laufend stattfindet, haben sich weitere Ausstellungsmöglichkeiten ergeben, die mir helfen, einen Produktionspartner oder ein Label für das Hochbett zu finden. Die aktuelle Situation macht nun die Suche allerdings nicht unbedingt leichter.“

 5. Die spannendste/ inspirierendste /überraschendste/ wichtigste Begegnung an der BLICKFANG war

„Da möchte ich wirklich keine bestimmte hervorheben. Mit Besucher*innen über die vielen unterschiedlichen Wohnsituationen und damit verbundenen Herausforderungen zu sprechen, war für mich als Designer am Bedeutendsten. Zwar analysiere ich die Situationen auch im eigenen Bekannten- und Freundeskreis, bei der Messe kamen allerdings sehr viele unterschiedliche Eindrücke in kurzer Zeit hinzu.“

6. Stell dir vor, ein schwedisches Möbelhaus ruft an und möchte dein Produkt in ihr Sortiment aufnehmen…

„… Dann mögen die Verhandlungen beginnen. Mein Ziel ist es, ein möglichst nachhaltiges und zeitloses Möbelstück zu einem fairen Preis auf den Markt zu bringen. Unter welcher Marke ist für mich dabei zweitrangig. Ich freue mich auf jede Anfrage!“

7. Dein Tipp für alle Designer, die sich überlegen, für den Future Forward Preis zu bewerben:

„Unbedingt das einreichen, wovon du selbst überzeugt bist. Es gibts nichts zu verlieren. Das BLICKFANG-Team beißt nicht, sondern unterstützt neue Konzepte auf eine unkomplizierte Art und Weise. Herzlichen Dank dafür.“

4. Was sind deine nächsten Schritte?

„Abgesehen von der Produktentwicklung, die ja eh laufend stattfindet, haben sich weitere Ausstellungsmöglichkeiten ergeben, die mir helfen, einen Produktionspartner oder ein Label für das Hochbett zu finden. Die aktuelle Situation macht nun die Suche allerdings nicht unbedingt leichter.“

5. Die spannendste/ inspirierendste /überraschendste/ wichtigste Begegnung an der BLICKFANG war …

„Da möchte ich wirklich keine bestimmte hervorheben. Mit dem BLICKFANG-Publikum über die vielen unterschiedlichen Wohnsituationen und damit verbundenen Herausforderungen zu sprechen, war für mich als Designer am Bedeutendsten. Zwar analysiere ich die Situationen auch im eigenen Bekannten- und Freundeskreis, bei der Messe kamen allerdings sehr viele unterschiedliche Eindrücke in kurzer Zeit hinzu.“

Sein Hochbett, so sagt er selbst, ist eine Liebeserklärung an die Gravitation. Andere Hochbettsysteme verwenden Dübel, Schrauben, Winkel und viel mechanische Anstrengung darauf, sich der Schwerkraft zu widersetzen. Glasner denkt um die Ecke. Beim Bouldern ist  er es gewohnt, die Schwerkraft zu besiegen. Als Designer nutzt er die Grundkraft als Gestaltungsmöglichkeit:

Die beiden Metallrahmen, die als Kopf- und Fußteil dienen, werden vertikal auf den Bettrahmen geschoben und schräg gestellt. Die Eigenlast des Bettrahmens zieht sie zum Boden und bringt Kopf und Fußteil dazu, sich zu verhaken. Dank eines Klemmmechanismus steht das Bett stabil und nur auf den eigenen Beinen. Der Aufbau ist innerhalb von wenigen Minuten und ohne Werkzeuge abgeschlossen. Hatte der erste Prototyp noch keine Hochbettleiter und musste regelrecht akrobatisch mit einem Hüftaufschwung bezwungen werden, verfügt die weiterentwickelte Variante über eine minimalistische Leiter.

Die Sorge, wie bei anderen Hochbetten, dass die Traglast ausgereizt wird, hat man hier nicht. Denn ganz nach der physikalischen Formel für Gravitationskraft gilt: Je höher das Gewicht des Liegenden, desto stärker verklemmen sich Kopf- und Fußteil und minimieren Schwingungen. Dank einer Förderung des Austria Wirtschafts Service konnte das Funktionsprinzip auch von einem Statiker offiziell bestätigt und ein Patent angemeldet werden.

Es gibt immer Möglichkeiten, bestehende Ansätze und Produkte neu zu denken. Das Hochbett hat daher auch das Interesse der Designpreis-Jury der BLICKFANG Wien erregt, die den Prototyp mit dem Designpreis in der Kategorie Möbel und Produkt honorierte.

Neben der Möglichkeit, als Future Forward Gewinner kostenfrei an BLICKFANG Messen teilzunehmen wird Jakob Glasner noch ein persönliches Coaching erhalten.

Bevor es für den Designer weiter hoch hinaus geht, stellten wir ihm am Ende der BLICKFANG sieben Fragen:

Auf der BLICKFANG Wien ist großer Andrang am Stand des Future Forward Gewinners Jakob Glasner. Er geht von Besuchergruppe zu Besuchergruppe, erklärt sein Hochbettkonzept und lädt den ein oder anderen ein, das Bett selbst zu testen und zu „erklettern“.

6. Stell dir vor, ein schwedisches Möbelhaus ruft an und möchte dein Produkt in ihr Sortiment aufnehmen…

„Dann mögen die Verhandlungen beginnen. Mein Ziel ist es, ein möglichst nachhaltiges und zeitloses Möbelstück zu einem fairen Preis auf den Markt zu bringen. Unter welcher Marke ist für mich dabei zweitrangig. Ich freue mich auf jede Anfrage!“

7. Dein Tipp für alle Designer, die sich überlegen, für den Future Forward Preis zu bewerben:

„Unbedingt das einreichen, wovon du selbst überzeugt bist. Es gibts nichts zu verlieren. Das BLICKFANG-Team beißt nicht, sondern unterstützt neue Konzepte auf eine unkomplizierte Art und Weise. Herzlichen Dank dafür.“