Designshopping ist Frauensache? Von wegen, die Themeninsel „Männersachen“ versammelt gutes Design für Ihn. Was natürlich nicht heißt, dass nicht auch Frauen hier fündig werden: Ob Taschen von Officine Federali, Schuhe der Schuhmanufaktur Sebastian Dengel oder von Mondrian – hier versammeln sich Entwürfe mit Kanten und Charakter und ohne Klimmbimm oder Chichi.

Die Sonderschau BLICKFANG Küche geht in die dritte Runde: Hier versammeln sich Ideen für das Herz des Hauses. Ob eine Industrial-Küche von Noodles, Noodles & Noodles, Accessoires von Sehsucht oder passende High End Geräte namhafter Marken, wer eigenständige Einrichtungsideen sucht, wird hier fündig. Denn nicht umsonst heißt es: Das Auge isst mit.

Schön während meines Studiums in Pforzheim für Modedesign hatte ich es als Ziel mich irgendwann einmal mit einem kleinen Designlabel selbstständig zu machen. Anfang 2016 fing ich nebenher an limitierte Kollektionen zu erarbeiten. Seit Sommer 2016 sind die Produkte nun über www.studio-eaz.de erhältlich und der Umfang der Kollektion stetig am Wachsen. Im Laufe des Jahres 2017 konnte ich mehrere Möglichkeiten wahrnehmen und meine letzte Kollektion auf diversen Designmärkten oder PopUp Konzepten in verschiedenen Städten auszustellen und zu verkaufen. Die Produktion umfasst unter anderem Sweatshirts, T-Shirts, Kleider und Hosen für Männder und Frauen. Vom Design und Schnitt, über Print bis hin zum fertigen Produkt – alles wird in Stuttgart gefertigt. Bei der Entstehung wird großen Wert auf eine ressourcenschonende Umgebung von Stoffen und Materialien gelegt und größtenteils zertifizierte Biostoffe oder Stoffe aus Überproduktionen der Textilindustrie verwendet.

Syndikat4 – Tapeten nach Maß. Syndikat4 ist eine neu gegründete Tapeten-Manufaktur aus dem schwäbischen Landkreis Heilbronn – Baden-Württemberg. „Qualität made in Germany“ ist nicht nur eine Floskel, sondern Bestandteil der Unternehmensphilosophie.
Design nach Maß, handgeschnitten und absolut individuell. Jede Tapete wird in einem aufwendigen Verfahren produziert und von Hand zugeschnitten. Jedes Motiv ist ein Unikat.

Timeless steel – individuell. hochwertig. zeitlos. Ob Sideboard, Regal, Tisch oder der universal einsetzbare Cube. – Timeless Steel bietet Designstücke aus Schwarzstahl, welche durch ihre zeitlose Eleganz und stilvolle Schlichtheit bestechen. Im urbanen Industrielook werden filigranes Design und klare Linien vereint während das Zusammenspiel von Stahl und hochwertigen Massivhölzern jedes Möbelstück zum Unikat macht.

Fast seit dem Aufkommen kommerziell erhältlicher Virtual-Reality(VR)-Systeme Anfang der 1990er Jahre wurde versucht, diese Technologie auch für Design-Anwendungen nutzbar zu machen. Ging es zu Beginn noch schwerpunktmäßig darum, realistische, bald fotorealistische Visualisierungen digitaler Prototypen als Teil der Entwicklungs-Feedbackschleife zu etablieren, so wurde doch schnell versucht, VR nicht nur als Ausgabe- sondern als Eingabemedium im Designprozess einzusetzen. Der Vortrag gibt einen Überblick über den Status Quo, Werkzeuge und Anwendungen von Virtual Reality in Designaufgaben.

Über den Referenten:
Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Kfm. Christoph Runde studierte Elektrotechnik und Betriebswirtschaftslehre. Nach einer Tätigkeit im Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach wechselte er 1999 an das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA). Bis 2006 leitete er dort die Arbeitsgruppe „Virtuelle und Erweiterte Realität“, das institutseigene VR-Forschungslabor sowie mehr als 20 Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Seit 2003 ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule Heilbronn. 2007 promovierte Christoph Runde an der Universität Stuttgart zum Thema VR. Seit 2007 leitet Christoph Runde als Geschäftsführer das Virtual Dimension Center (VDC). Das VDC erhielt unter seiner Führung zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das European Cluster Management Excellence Label in Gold in den Jahren 2013 und 2016. 2017 wurde Christoph Runde durch die Hochschule Heilbronn mit einer Honorarprofessor ausgezeichnet.

Die Digitalisierung hält Einzug in alle Lebensbereiche. Als Architekten und Innenarchitekten bewegen wir uns nah am Zeitgeist und greifen die Chancen der neuen technologischen Möglichkeiten beim Schopfe. Dabei verlieren wir nie unseren Anspruch an hochwertiges Design aus den Augen. DIA-Dittel Architekten berichtet über den Weg der Digitalisierung in die Gebäude und Räume der Zukunft.

Über die Referentin:
Nach ihrem Studium in International Business arbeitete Katharina Axtmann von 2011-2017 bei der Robert Bosch GmbH in Entwicklung neuer Technologien wie dem autonomen und vernetzten Fahren. Seit 2017 ist sie bei DIA-Dittel Architekten als Mitglied der Geschäftsleitung zuständig für den Unternehmensbereich Digital Business. Dort treibt sie die Entwicklung digitaler Technologien für Architektur und Innenarchitektur voran.

Nicht das Design wird in Zukunft im Blickpunkt der „Begierde“ stehen, sondern Lösungen, die neue Perspektiven aufzeigen. Das heisst für die Aufgabe des Designers ebenso umdenken — weg vom Produkt, hin zu einer innovativen Nutzung. Er versteht die Gesellschaft, nimmt soziokulturelle Veränderungen, Strömungen und Trends wahr, versteht die Bedürfnisse der Menschen von heute und morgen. Wenn sich also Märkte, Zeiten und Technologien verändern, dann braucht es auch neue anspruchsvolle Ideen, Konzepte und Innovationen.
Der Designer der Zukunft ist Entdecker, Moderator und Netzwerker. Er wird nicht nur Produkte sondern „Veränderungen“ entwerfen. Er ist mehr Entrepreneur als Gestalter, weil er das Risiko sucht, neue Lösungen und Konzepte im Blick hat und sich als Visionär rücksichtslos gegen Widerstände behaupten möchte.
Der Vortrag erläutert die zukünftige Bedeutung von Design und zeigt dies anhand von verschiedenen Beispielen.

Über den Referenten:
Olaf Barski ist Hamburger. Nach seinem Abschluß als Diplom Industrial Designer an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg hat er in verschiedenen Unternehmen wie Airbus, Rowenta und Philips, NL gearbeitet bevor er sich 1992 in Frankfurt am Main selbständig gemacht hat. Heute ist Barski Design ein mit über 50 internationalen Designpreisen ausgezeichnetes Studio, das anspruchsvolle Lösungen für Medizintechnik, Personal Health Care, Consumer Electronics, Licht, Küche und Bad sowie Mobilität entwickelt. Zu den Auftraggebern zählen u.a. Alape, Bosch Siemens Hausgeräte, Bundesdruckerei, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Dräger Medical, Hailo, Henkel, Melitta, Selux und die WMF Group. Olaf Barski ist Mitglied im German Design Council, DDC, Deutscher Designer Club und aed, architecture, engineering, design, Stuttgart. Er lehrt als Dozent an Hochschulen, engagiert sich als Juror und hält Vorträge auf internationalen Designveranstaltungen.

Narration oder Storytelling; Unter dem Druck massiver Bilderfluten und überquellender Informationskanäle wurde die uralte Kulturtechnik des Geschichten-Erzählens wiederentdeckt.
Nicht das die Kunst des Storytelling je tot gewesen wäre, doch unter den Bedingungen der Aufmerksamkeitsökonomie wird eine gute Geschichte zur harten Währung. Gute Geschichten sind immer öfter auch mit Räumen verbunden. Räume, die nach narrativen Parametern gestaltet werden, zuallererst Ausstellungen, aber natürlich auch Retail-Spaces oder Marken-Präsentationen liefern das, was das Internet allein nicht liefen kann; authentische, poetische, nachhaltige, echte Erfahrungen. Szenografie heißt die Disziplin, die sich hiermit beschäftigt. Wie man mittels Licht, Klang, Medien, Tanz, Architektur, Grafik, Medien den Räumen das Sprechen beibringt versucht dieser Vortrag zu vermitteln.

Über den Referenten:
Der Designer Cord-Hinrich Grote beschäftigt sich seit den frühen 90er Jahren intensiv mit raumbezogener Medienkunst. Zu einer Zeit, als Computer noch nicht allgegenwärtig waren, basierten die resultierenden Installationen und Performances hauptsächlich auf Videoprojektionen. Dennoch wurden bereits einfache Techniken entwickelt, um interaktive Environments und damit die Einbeziehung des Zuschauers zu ermöglichen.
Cord-Hinrich Grotes künstlerische Arbeiten sind in Katalogen dokumentiert und in Museen und Institutionen wie Abteibergmuseum, Mönchengladbach, Museum Athenäum, Chicago, oder Bauhaus, Dessau, ausgestellt worden.
Seit 2010 arbeitet er als Art Director und Senior Project Manager bei Atelier Brückner, Stuttgart, wo er alle Phasen vom ersten Konzept über alle Designstufen bis hin zur Produktion und Realisierung einschließlich Forschung/Entwicklung und Projektmanagement abdeckt.

Iris und Sebastian Schott gründeten sesa. 2012 in Stuttgart und sind seither an der Schnittstelle von akademischer Lehre und beruflicher Praxis tätig. Das Team von sesa. arbeitet schwerpunktmäßig an der Konzeption und Planung von innovativen Hochbauprojekten in unterschiedlichen Maßstäben. Sebastian Schott berichtet von aktuellen Projekten und Themen, die das Büro beschäftigen, über Chancen und Potentiale im Umfeld eines jungen, kreativ dynamischen Teams und darüber, welche Projekte sich für das Büro schon hinter verschlossen Türen aufgetan haben – „sesa. öffne Dich“.

Über den Referenten:
Sebastian Schott (*1978) studierte von 2000 – 2006 an der FH in Holzminden und an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Ben van Berkel. Bevor er sich 2012 mit dem eigenen Büro sesa. in Stuttgart selbständig machte, war er für international renommierte Büros wie Massimiliano Fuksas, UNStudio van Berkel & Bos und LAVA Laboratory for Visionary Architecture tätig. Neben seiner Tätigkeit im Büro ist Sebastian seit 2009 als Lehrperson an verschiedenen deutschen Hochschulen tätig. sesa. arbeitet konzeptionell und prozesshaft aus dem Kontext der Vorgaben und hinterfragt dabei vermeintlich Gegebenes – immer auf der Suche nach der für das Projekt und den Nutzer bestmöglichen, individuellen Lösung. Die Gestaltung und Wahrnehmung von und im Raum spielt dabei vom Konzept bis zur Realisierung eine zentrale Rolle.