Ein Kinderzimmer sollte unterschiedlichste Ansprüche vereinen: Platz zum Toben. Platz zum Ruhen. Animation und Regeneration sollten sich ergänzen und keinen Widerspruch darstellen. Und das ganz natürlich am besten praktisch und nachhaltig – und dazu noch formschön. Die Sonderfläche Kids auf der BLICKFANG zeigt, wie unabhängige Design Labels sich den vielseitigen Herausforderungen stellen und Spiel und Spass mit Design vereinen.
„architect mum entwirft Möbel und Accessoires für Kinder die einen längeren Lebenszyklus besitzen und somit im Erwachsenenalter weiterhin genutzt werden können. Das ist für Carolin Hacker, Architektin & Innenarchitektin, gelebte Nachhaltigkeit. Ihre Entwürfe sind von einer zeitlosen und zurückhaltenden Ästhetik geprägt. Verschiedene Nutzungen werden vereint und in Kombination mit einer unaufdringlichen Materialwahl zu einem Produkt für das ganze Leben.“
Bada&bou ist ein junges deutsch-französisches Label, das Designerin Olivia Herms 2019 ins Leben gerufen hat, das sowohl Kinder als auch deren Eltern langlebig begeistern möchte.
Die erste Kollektion an Spielmöbeln, die von einer hochqualitativen Möbelmanufaktur in Italien von Hand hergestellt werden, verbindet mit dem Schaukelwal „ba“, dem Hüpfhasen „da“ und dem Roll-Elefanten „bou“ motorische Förderung der Kleinen mit zeitlos elegantem und nachhaltigem Design, das jedes Zuhause bereichert.
Benni´s Nest ist im Grunde schnell erklärt. Wir möchten möglichst vielen Menschen einen tiefen & gesunden Schlaf schenken. Seit der Geburt unseres Sohnes Benni widmen sich Nicole & Stephan Pröll ganzheitlich und mit viel Herzblut dem Thema Schlafen. Viele überlieferte Erfahrungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind seitdem in die Entwicklung ihrer nachhaltigen Betten und natürlichen Matratzen und Textilien eingeflossen.
Unser Ziel ist es, hochwertige Strickprodukte mit einem wirklich einzigarten Design zu schaffen. Unsere Familienmitglieder sind stolz darauf, alle Produkte in Deutschland und der Schweiz zu entwerfen und herzustellen. Daher können wir höchste Qualität und volle Kontrolle über alle unsere Produkte garantieren.
www.koepkekoepke.com
Ein Kinderhochstuhl, der nicht im Weg herumsteht, leicht zu transportieren ist und sich erst noch platzsparend verstauen lässt: Gibt’s nicht? KRAABE hat ihn doch. Im Gegensatz zu herkömmlichen Produkten ist dieser Stuhl nämlich klappbar. Er lässt sich zudem mit wenigen Handgriffen so umgestalten, dass er nicht nur für Klein-, sondern auch für Vorschulkinder geeignet ist. Zugeklappt passt er hinter jede Tür, sind kleine Gäste im Haus, ist er innert Sekunden einsatzbereit. Den Kinderhochstuhl und die Sitzpads in verschiedenen Farben gibt’s bei kraabe.ch
Unsere Leidenschaft gilt handgefertigten, hochwertigen und nachhaltig produzierten Produkten: lovingly designed, responsibly sourced, ethically made. scouthandmade.ch
Urban, handwerklich, würdevoll und diskret. So wirken die ästhetischen Möbel aus unbehandeltem Arvenholz von raïna Möbeldesign aus Tscherlach. Ralph Steiner will den Ursprung des Holzes wahren und Formzwänge vermeiden, deshalb orientiert er sich mit seiner zurückhaltenden Gestaltung an den Bearbeitungsmöglichkeiten und dem Charakter des Arvenholzes. Auf diese Weise entstehen reduziert gestaltete Möbel mit grosser Ausstrahlungskraft, die im Einklang stehen mit Form und Material, althergebrachter Funktion und der Herkunft. Produziert wird dort, wo die Arve heimisch ist – im Val Müstair – in kleinen Auflagen und auf Bestellung. Mit dem Verschnitt der Produktion werden zwei Wohnhäuser und die Werkstatt der Schreinerei beheizt.
Ein besonderes Objekt, das auffällt ohne sich aufzudrängen. Nach diesem Prinzip hat Max Neustadt von Edition 33 aus München den „Adhoc“ Hocker entwickelt: stabil konstruiert, vielseitig einsetzbar, sechs Beine, acht leuchtende Farben. Was das 2020 gegründete Label aber vor allem auszeichnet, ist das clevere und ressourcenschonende Produktionsprinzip. Adhoc wird nämlich nicht nur als exklusive Kleinserien von ausgewählten Herstellern gefertigt, sondern ressourcenschonend nur auf Bedarf und bei 33 eingegangenen Aufträgen. Falls bis 33 Tage nach dem Start der jeweiligen Edition diese Menge nicht zustande kommt, entfällt die Produktion
Auf jeder BLICKFANG wird der Designpreis in den Kategorien „Möbel & Produktdesign“ sowie „Mode & Schmuck“ verliehen.
Der BLICKFANG Designpreis ist auch dieses Jahr wieder ein Highlight im Programm der BLICKFANG Zürich: Die besten gestalterischen Produkte und Konzepte werden unter Berücksichtigung einer besonders ansprechenden Präsentation ausgezeichnet. Für die Auswahl in den beiden Kategorien Möbel und Produktdesign und Mode und Schmuck ist eine hochkarätige Fachjury verantwortlich.
Charles O. Job
Architekt & Designer
Camille Patthey
Gründerin: Commercialising Creativity – The Fashion Business Accelerator
Benjamin Moser
Kurator Designpreis Schweiz & Chefredakteur Falstaff Living Schweiz
1. Selbstverständlich. Als wäre es gestern. 😉
Unsere erste BLICKFANG-Teilnahme war im März 2018 in der Liederhalle in Stuttgart. Wir hatten einen 6qm Stand und ich war so aufgeregt, dass ich die Nacht vorher nicht schlafen konnte.
2. Die blickfang ermöglicht es uns die NNIstudio Kollektion an möglichst vielen Standorten offline zu präsentieren.
3. Wir sind eine tolle Community an Aussteller:innen, die an den BLICKFANG Messen teilnehmen und sich dadurch immer wiedersehen. Ich feiere diesen kreativen Austausch und Support!!
4. Auf einer unserer ersten BLICKFANG Messen, durfte sich eine junge Kundin ein Outfit an unserem Stand aussuchen. Sie hatte von Ihrer Mutter an Weihnachten einen Gutschein mit der Beschriftung „Du darfst Dir auf der blickfang was schönes aussuchen“ geschenkt bekommen. Das hat mir gezeigt, wie wichtig den Kund:innen dieses Format ist. Es ermöglicht den Besucher:innen fernab vom Mainstream und direkt bei den Designer:innen zu shoppen. Die Wertschätzung für unsere Arbeit motiviert und unglaublich!
5. Die BLICKFANG garantiert uns in regelmäßigen Abständen an tollen Standorten unsere Kollektion präsentieren zu können und dort mittlerweile sowohl unsere Stammkund:innen als auch neue Gesichter wiederzusehen und kennenzulernen.
1. Das muss ca. 2008 gewesen sein. Natürlich in Stuttgart, als Firma aus Schwäbisch Gmünd.
2. Die BLICKFANG Messen waren immer wichtige Indikatoren, ob Ideen und Designs gut ankommen und begeistern können.
3. Die BLICKFANG ist für uns eine tolle Abwechslung zu den sonstigen Fachbesuchermessen. Man hat ein tolles Team mit kompetenten und flexiblen Mitarbeiter:innen und die Stimmung ist auf den Messen immer sehr entspannt und positiv.
4. Ein besonderer Moment für mich war in München. Leider war die Wahl der Location damals nicht die Beste, aber dafür war der Ausstellerumtrunk am Abend sehr witzig.
5. Um weiterhin die Begeisterung der Kund:innen an unserem Produkt zu spüren und weiterhin Werbung dafür zu machen.
Diese 5 Fragen haben wir unseren lieben Ausstellern gestellt:
- Erinnerst du dich noch an deine erste blickfang-Teilnahme? Wann und wo war das
- Wie hat die blickfang dich und dein Unternehmen vorangebracht?
- Was bedeutet dir die blickfang?
- Erinnerst du dich an einen besonders prägenden Moment bei der blickfang?
- Warum ist die blickfang auch weiterhin ein festes Datum in deinem Kalender?
Hier nun die Antworten:
Die österreichische Jungdesignerin Teresa Egger schafft formschönes, multifunktionales, nachhaltiges Kinderspielzeug und Mobiliar, das Generationen verbindet. Ihr Aushängeschild ist „Ludo“, ein hybrides Möbel, das Spielzeug und Couchtisch kombiniert und das Ergebnis einer alltäglichen Beobachtung ist: „Mir ist aufgefallen, dass Kinder- und Erwachsenenbereiche im Möbelsektor immer streng voneinander separiert werden. Ich wollte ein Möbelstück schaffen, das beide Welten zusammenbringt“, sagt die 28-jährige Designerin.
In Szene gesetzt durch zeitgenössische Möbelstücke von Studio Bianco. Einfache Geometrien, strukturierte Kreativität, das Phantasievolle verbunden mit dem Praktischen – darauf setzt das 2021 gegründete Label aus Leipzig bei seiner Möbelgestaltung. In seinen Prozessen betrachtet Jonas Flegler den Raum als Leinwand, dem er mit seinen Möbeln eine warme und ehrliche Ästhetik verleihen. Er entwirft und gestaltet alle Objekte in kleinen Leipziger Manufakturen. Studio Bianco erhielt 2022 den Red Dot Award in der Kategorie Produktdesign.
Design, das Zukunft hat. Darum ging es bei der Ausschreibung „Future Forward“.
Mario Bissegger vom Label Xilobis ist seit 2001 dabei und wird auch in diesem Jahr seine 20. Teilnahme an der BLICKFANG Messe feiern.
Tina Grässli und Christian La Roche vom Label xess+baba aus Zürich war bereits 61 Mal mit ihrer hochwertigen Mode auf einer BLICKFANG Designmesse dabei.
Wir als BLICKFANG möchten unseren treuen Aussteller:innen für die zahlreichen Teilnahmen an den BLICKFANG Messen danken. In Zürich dieses Jahr im speziellen:
Der von der BICKFANG und der Liechtensteiner D.E.S.I.G.N. FOUNDATION initiierte Wettbewerb prämiert jedes Jahr junge aufstrebende Designtalente, die einen kostenlosen Messe-Stand und ein persönliches Coaching bekommen.
Die Gewinnerin 2022 ist für die BLICKFANG WIEN Teresa Egger
Teresa Eggers Fokus liegt im Bereich Möbel- und Objektdesign, wobei der Kern ihrer Arbeit meist einen ludischen Ansatz mit einer starken Affinität zum Handwerk verfolgt. Mit reduzierten, aber oft multifunktionalen Entwürfen sollen Nischen zwischen bestehenden Typologien bedient und im wahrsten Sinne ein Spielraum für eine interaktive Auseinandersetzung mit einem Produkt geöffnet werden.
Für die extra Portion Swissness: #Supportsmalllabels
Seit Corona schätzen wir noch mehr die Produkte, die regional und mit Verantwortung hergestellt werden und damit nicht zu Lasten von Umwelt oder Menschen gehen. Trendforscher sprechen bereits vom nächsten „Megatrend Regionalität“.
In der Schweiz ist das wahrlich nichts Neues. Bei uns boomen Swissness und Regionalität nicht erst seit der Pandemie. Zu wissen, woher die Möbel und Kleidung genau kommen, hat in der Schweiz und auch bei der BLICKFANG eine lange Tradition.
Der Schweizer Verein SUPPORT SMALL LABELS ist eine Eigeninitiative von Kreativen und jungen Unternehmern für ein neues Gesellschaftsmodell: Lokaler, bewusster, langsamer, mit mehr Solidarität und Zusammenarbeit, ganz nach dem Motto “zusammen sind wir stark”!
Dieser „Pop-up Store im Design Concept Store“ versammelt an einer Sonderfläche 7 Labels, bei denen du tragbare Lieblingsstücke für jeden Tag entdecken und kaufen kannst. Der besondere Swissness-Faktor garantiert! Lerne heute bereits die ersten Labels kennen:
Pauline Treis ist Teil einer Revolution. Sie ist die Schweizer Koordinatorin der Fashion Revolution. Einer weltweiten Bewegung, die über die Misstände in der Modebranche informiert, aber auch aufzeigt, wie man das Thema Mode nachhaltiger angehen kann. Mit ihrem eigenen Modelabel setzt sie genau das um: Jungle Folk Clothing arbeitet mit biozertifizierten und recycelten Materialien und stellt in Meddlin, Kolumbien, vor allem Frauen an, um ihnen bei der Versorgung von Familien und Kindern zu helfen. Jungle Folk ist für seine klassischen Capsule Wardrobe Kollektionen bekannt, für übersaisonale Designs und einen hohen Anspruch an Langlebigkeit und Qualität.
Für die Kleinsten das Grösste! Bara.bara verzaubert mit Mode und Accessoires für die Kleinsten: Selina und Anja haben sich ganz minimalistischer und bewusst nachhaltiger Kinderkleidung, Mützen, Babydecken und weiteren Accessoires aus der Schweiz verschrieben.
Würde man die beiden Schwestern Nina und Livia Henne an ein EKG anschliessen, dann sind wir sicher: Ihre Herzen würden wilde Muster schlagen, die für eines stehen: Pure Lebensfreude. Denn wenn man die beiden Designerinnen an der BLICKFANG trifft, dann wird klar: Sie lieben ihre Entwürfe nicht nur, sie leben sie! Mit ihrem Modelabel KOMANA verzaubern uns die Zürcherinnen mit nachhaltig hergestellter Kleidung mit eklektischen und doch tragbaren Drucken. Linien und Muster verbinden das Künstlerische mit dem Unbeschwerten und ethisches Bewusstsein mit ästhetischer Inspiration.
Endlich Sommer. Endlich ans Wasser. Aber bitte ohne Erdöl. Was für das Gewässer gilt, macht auch bei Bikini und co Sinn. Denn bislang besteht unsere Bademode grösstenteils aus Lycra und Nylon. Zwei synthetischen Fasern, die auf Erdölen basieren. Die Gründerinnen Chollada und Joanna sind dabei, genau das zu ändern. Für ihr Modelabel Kaio lassen die beiden in Schaffhausen nachhaltige Bademode aus ECONYL® herstellen. ECONYL® ist eine zu 100 % regenerierte Nylonfaser aus Nylonabfällen, die aus Meeren, Deponien und der Nylonindustrie zurückgewonnen werden. Was uns besonders gefällt? Die Bademode zelebriert auf eleganteste Art und Weise unsere Körper und lässt uns fröhlich in die Fluten hüpfen.
Gutes Design feiern und fördern. Das ist die Leidenschaft der Designmesse BLICKFANG. Durch das Engagement der D.E.S.I.G.N. Foundation ist es möglich, dass zwei Designlabels nicht nur vor Ort ihre Produkte zeigen und verkaufen können. Die Designer:innen erhalten anschliessend zusätzlich ein Business-Coaching, damit sie weiter an ihrem Label arbeiten können. An der BLICKFANG Basel freuen wir uns auf die Future Forward Gewinner Fuchs und Habicht aus Kassel und Gebr. Dubois aus Zürich.
Frage nach der Herstellung
Holz aus dem tropischen Regenwald oder synthetische Stoffe aus Asien. Möbel und Kleidung von grossen Hersteller:innen reisen praktisch einmal um die Welt, bevor sie zu uns finden. Labels, die regional produzieren, vermeiden durch kurze Transportwege Emissionen. Mit deiner Entscheidung für regionale Labels unterstützt und förderst du nicht nur traditionelle Handwerker:innen, sondern tust auch der Umwelt einen Gefallen.
Das junge Möbellabel Fuchs und Habicht fasst die Herkunft seiner Holzmöbel deshalb auch so zusammen „gewachsen im Wald, in den Kreislauf zurückgeführt“. Denn wo gehobelt wird, da fallen auch Späne. Was nur Wenige wissen: Nur 30% des Baumes können auch für die Möbelherstellung verwendet werden.
Die beiden Jungdesigner Sascha Kleczka und Leonhard Berger geben die Massivholzspäne deshalb an regionale Partner:innen ab, die sie weiterverwerten. Neben der Verwendung umweltfreundlicher und ökologisch nachhaltiger Materialien zeichnen sich nachhaltige Designprodukte auch durch sozial-verträgliche Produktionsstandards aus. „Who made my clothes?“ oder „Who made my furniture?“ sind daher Punkte, die du stets erfragen solltest.
Gespannt, nicht geschraubt
Dürfen wir vorstellen: DuBois. Gebr. DuBois. Ein Schweizer Newcomer-Label, das man sich merken sollte. Die Zürcher Felix Messmer und Marco Hischier sind allerdings nicht in geheimer Mission unterwegs, sondern agieren ganz offen für mehr Nachhaltigkeit und Praktikabilität im Alltag. Dafür entwickelten sie bereits das vielbeachtete Möbelsystem Nomad, das binnen 5 Minuten auf- und abbaubar ist. Ohne Schrauben oder Nägel.
Mit maximaler Flexibilität. Ihr neuester Coup, das Bett 108, überzeugt durch Klarheit, Schönheit, Minimalismus, die zeitlose Erscheinung und die regionale Produktion. Das Holz kommt aus den Wälder Zürichs, die Spanngurten werden in einem Familienbetrieb in Sursee gefertigt und produziert wird das Ganze von Hand im Landheim Brüttisellen. Eine Synergie aus Regionalität, Formschönheit und sozialer Verantwortung. Treu nach ihrer Linie „gespannt, nicht geschraubt“.