Der BLICKFANG Designpreis ist auch dieses Jahr wieder ein Highlight im Programm der BLICKFANG Zürich: Die besten gestalterischen Produkte und Konzepte werden unter Berücksichtigung einer besonders ansprechenden Präsentation ausgezeichnet. Für die Auswahl in den beiden Kategorien Möbel & Produktdesign und Mode & Schmuck zeichnet sich eine hochkarätige Fachjury verantwortlich.

Founding Partner Architekurbüro MACH Architecture Interior Design, Zürich

David Marquardt diplomierte 1993 als Architekt an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich und arbeitete danach mehrere Jahre für namhafte Architekten im In- und Ausland. 1997 wurde er mit der Leitung der internen Architekturabteilung der Schweizer Luxusmarke Bally betraut, was die Erstellung und Umsetzung von Konzepten für das gesamte, weltweite Boutiquennetzwerk der Marke beinhaltete. Seit der gemeinsamen Gründung von MACH Architektur im Jahr 2000 konnten David Marquardt und Jan Fischer mit ihrem Team weltweit Projekte für renommierte Marken wie Swiss International Air Lines (SWISS), Bally, Victorinox, IWC Schaffhausen, TOTO, Novartis, The Blackstone Group und Monocle umsetzen. Heute berät MACH Firmen in der strategischen Planung ihrer räumlichen Markendarstellung mit einem Fokus auf innovative Retail-Konzepte und nachhaltige Arbeitswelten.

Design im Alltag – Welches Lieblingsobjekt begleitet Sie tagtäglich und ist für Sie unverzichtbar?
Ich liebe Uhren. Momentan ist meine Lieblingsuhr die Panerai Luminor due. Sie ist schlicht und funktional, elegant und zeitlos (was lustig klingt bei einer Uhr). Die Marke bleibt über Jahre ihrem Design treu und entwickelt sich in kleinen, feinen Schritten weiter. Für mich ist sie schon lange eine Designikone.   

Design in der Natur- was ist perfekt in Form und Funktion? Ihr Beispiel…
Für mich ist das ein Segelboot da es sich – technisch minimiert – die Naturgewalten zu Nutzen macht, den Wind in Bewegung umwandelt und den Wellen trotzt. Die Form folgt der Performance und so manche Yacht setzt das in einer sehr eleganten Art und Weise um. Eine gute Mischung aus Eleganz, Technik und Performance, die Funktion und Form auf einen Punkt bringt.

Jeder ist Designer? Ja/Nein- Warum/Weil……
Es ist so wenig jeder Designer wie jeder Rechtsanwalt oder Mathematiker ist. Ich gehe auch davon aus, dass nicht jeder Designer, Rechtsanwalt oder Mathematiker sein will. Die Einen befassen sich mit Paragrafen, die Anderen mit Formeln und die Dritten mit Formen, je nach Veranlagung. Wer sich allerdings für das Design interessiert, kann denn auch Designer werden. Dazu braucht es allerdings eine gute Ausbildung, und nicht nur eine gute Einbildung. Viel Trial und Error, viel Netzwerk, Talent und Glück. Das ist übrigens auch mit den anderen Berufen und Berufungen so.

City of Design? Beschreiben Sie uns Ihre Designlieblingsstadt.
Für mich ist das Kopenhagen oder Tokyo. In Kopenhagen hat das nordische Design seine Wurzeln und das wird auch von einer jungen Generationen gelebt. Die Grösse der Stadt hat einen persönlichen Charme, deshalb ist die Stadt für mich begreifbar. In Japan begeistert mich die neue Generation von Architekten und der sorgfältige Umgang mit Ressourcen und Raum. Die Japaner haben einen Drang konstant alles zu verbessern und doch schlicht und einfach zu halten. Das ist unserer Kultur sehr nah.

Die BLICKFANG in Zürich ist wichtig, weil….
Vor 16 Jahren wurde ich von der BLICKFANG eingeladen, einen Vortrag über Corporate Architektur zu halten. Für mich war das eine wichtige Plattform, um über Design nachzudenken. Damals war die BLICKFANG neu in Zürich und ich habe über die Jahre verfolgt, wie sich die Aussteller weiterentwickelt haben. Zürich ist eine wichtige Designstadt, hier werden Erfindungen gemacht und das Schweizer Design wird weiterentwickelt. Eine BLICKFANG macht das sichtbar.

Initiator Mode Suisse

Yannick Aellen, Initiator und Direktor von Mode Suisse, konzipiert und produziert Fashionevents-und Inhalte. Noch während der wertvollen Zeit beim Gwand Fashion Festival in Luzern, wo er stark am internationalen Aufbau der Veranstaltung und der Professionalisierung der Shows and Awards involviert war, machte er sich 2003 selbstständig und zeichnete ab erster Stunde für die Showproduktion und kreative Leitung der Stella/Swiss Textiles Award-Vergabe (Raf Simons, Haider Ackermann, Alexander Wang, etc.) verantwortlich. Highlights: Projekte mit Lady Gaga, Mert Alas & Marcus Piggott für Miu Miu, Daniel Jackson für Louis Vuitton, Walter Pfeiffer, der UNO, Alexis Mabille und Heidi Klum. yannickaellen.com 

Mode Suisse

Die Plattform Mode Suisse fördert seit 2012 den Austausch und die Zusammenarbeit von Modedesignern, Textilindustrie, Einzelhandel, Medien und anderen Branchenakteuren in der Schweiz. Seit 2014 finden zudem kontinuierlich Veranstaltungen im Ausland statt, um die Wahrnehmung der Schweizer Mode international zu stärken. Mode Suisse wird massgeblich von Engagement Migros, der Zürcherischen Seidenindustriegesellschaft ZSIG, der Hulda und Gustav Zumsteg­-Stiftung und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia getragen. modesuisse.com 

Design im Alltag – Welches Lieblingsobjekt begleitet Sie tagtäglich und ist für Sie unverzichtbar?
Mein QWSTION-Bananatex-Rucksack.  

Design in der Natur- was ist perfekt in Form und Funktion? Ihr Beispiel…
Der Wald. Er entzückt das Auge ununterbrochen und beruhigt die Seele – ein idealer Meditationsraum also.

Jeder ist Designer? Ja/Nein- Warum/Weil……
Grundsätzlich kann sicherlich jeder kreieren und kreativ sein. Aber GUTES Design braucht Wissen, Leidenschaft und Erfahrung.

City of Design? Beschreiben Sie uns Ihre Designlieblingsstadt.
Bei „best of Design“ muss ich eher an eine Region denken, nämlich Kalifornien. Ich liebe die dortigen Überbleibsel vom Mid-Century modern movement.

Die BLICKFANG in Züricht ist wichtig, weil….
… sie Design-interessiertes Publikum und somit wichtige potentielle Kunden mit unabhängigen – oft kleinen – Machern zusammenbringt.

Kuratorin, Managing Partner Neutral Zurich AG

Michelle Nicol – Schweizer und irische Staatsbürgerin – ist eine erfolgreiche Unternehmerin und Pionierin, wenn es darum geht die Bereiche Architektur, Design und zeitgenössische Kunst mit globalen Unternehmen und Marken zusammenzubringen. Ziel ist die Schaffung von wirtschaftlich effizienten Differenzierungsstrategien und Kommunikation. Sie hat einen Master-Abschluss in Kunstgeschichte und Film der Universität Zürich. Sie begann ihre Karriere als Autorin für internationale Zeitungen und Zeitschriften und kuratierte maßgeschneiderte Kunstsammlungen und Ausstellungen. Sie ist Mitbegründerin der strategischen Beratungsagentur Neutral Zurich AG. Neutral ist bekannt für die Beratung von globalen Unternehmen und Marken in den Bereichen Strategie, Change sowie Positionierung, Neupositionierung und Kommunkation. Michelle Nicol ist Mitglied des ADC Art Directors Club Schweiz und des Chelsea Arts Club, London.

Design im Alltag – Welches Lieblingsobjekt begleitet Sie tagtäglich und ist für Sie unverzichtbar?
McBook Air in rosé

Design in der Natur- was ist perfekt in Form und Funktion? Ihr Beispiel…
Das Ei, was sonst.

Jeder ist Designer? Ja/Nein- Warum/Weil……
Nein. Weil nicht jeder Talent, Ausbildung, Schaffensdrang und Ausdauer hat.

City of Design? Beschreiben Sie uns Ihre Designlieblingsstadt.
Milano. Die schönste und erfolgreichste Stadt-Umwandlung der Nachkriegsmoderne. Plus: Fondazione Prada, biblioteca degli alberi von Petra Blaisse …

Die BLICKFANG in Zürich ist wichtig, weil….
sie einem breiten Publikum Lust auf Design macht. Und: einiges kann man gleich nach Hause nehmen.

Die Beziehungen zu Produzenten sollen langfristig aufgebaut werden, denn nur so entsteht in ihren Augen ein gutes Produkt. Die Ausweitung auf weitere Standorte ist daher nicht geplant. Das in Wien ansässige Unternehmen mag Verbindungen; Rudolf verbindet elegante Schnitte mit natürlichen Materialien; uralte Färbekunst mit neuester Technologie; und die jeweils aktuelle Kollektion mit zeitlosem Design – für langanhaltende Freude in jedem Sinn.
 

„Das ist ein großes Thema. Wir beginnen damit, dass wir uns Zeit nehmen. Wir nehmen uns Zeit, ein Produkt so zu entwickeln, dass es ein langes Leben vor sich hat. Für jedes Produkt entwickeln wir einen passenden Stoff, der regionale hergestellt wird. Nur das Rohgarn dafür kaufen wir ein. Wir recherchieren, welche Betriebe im Umkreis von 150 Kilometer um Wien dafür in Frage kommen. Uns ist es ein sehr großes Anliegen, dass mit unserem Modestück kein Plastik in die Umwelt gelangt. Weder beim Produkt noch bei der Verpackung. Tatsächlich waren die Label-Etiketten die größte Herausforderung. Denn diese sind normalerweise aus Polyester gefertigt, wir wollten aber mit Baumwolle arbeiten. Denn als Konsument kann man sich Plastik heute kaum entziehen. Als Produzent können wir aber sehr wohl darauf achten. Es gibt immer einen Weg, den wir nur finden müssen.“

„Nachhaltigkeit war überhaupt der Grund, weshalb wir das Label Rudolf Vienna gegründet haben. Wir wollten einfach alles anders machen. Unser Lieblingsmaterial ist definitiv Wolle, weil sie so vielseitig ist. Unsere Bio-Merinowolle ist zum Stricken, zum Weben, zum Walken gedacht. Daraus entstehen ganz feine Stoffe und vollkommen unterschiedliche Produkte, wie Kleidung oder Wohntextilien, die man das ganze Jahr nutzen kann.“

„Man muss einfach ein bisschen mitdenken. Ein T-Shirt für 9,99 Euro kann nicht für alle fair sein. In dem Preis stecken ja nicht nur die Materialkosten, sondern auch die Kosten für Steuer, Herstellung oder den Transport. Wenn alle Teile der Produktions- und Lieferkette fair behandelt werden, dann kommt einfach ein gewisser Preis raus. Für 9,99 Euro leidet immer jemand. Wir empfehlen daher auch, einige Second Hand Stücke zu kaufen.“

NACHHALTIGE MODE IST ZEITGEMÄSS. NACHHALTIGE MODE IST KEIN TREND. MEINE DREI TIPPS FÜR NACHHALTIGEN KONSUM SIND: VIVIENNE WESTWOOD HAT ES AM BESTEN AUSGEDRÜCKT: BUY LESS, CHOOSE WELL, MAKE IT LAST.

WAS BEDEUTET „SLOW FASHION“ ODER „FAIR FASHION“ FÜR DICH? WAS MACHT MODE IN DEINEN AUGEN NACHHALTIG?

„Das ist ein großes Thema. Wir beginnen damit, dass wir uns Zeit nehmen. Wir nehmen uns Zeit, ein Produkt so zu entwickeln, dass es ein langes Leben vor sich hat. Für jedes Produkt entwickeln wir einen passenden Stoff, der regionale hergestellt wird. Nur das Rohgarn dafür kaufen wir ein. Wir recherchieren, welche Betriebe im Umkreis von 150 Kilometer um Wien dafür in Frage kommen. Uns ist es ein sehr großes Anliegen, dass mit unserem Modestück kein Plastik in die Umwelt gelangt. Weder beim Produkt noch bei der Verpackung. Tatsächlich waren die Label-Etiketten die größte Herausforderung. Denn diese sind normalerweise aus Polyester gefertigt, wir wollten aber mit Baumwolle arbeiten. Denn als Konsument kann man sich Plastik heute kaum entziehen. Als Produzent können wir aber sehr wohl darauf achten. Es gibt immer einen Weg, den wir nur finden müssen.“

Bekannt für unverkennbare Handarbeit, Silhouetten und kräftige Farbpalette wurde die Marke von der in Russland geborenen und in Österreich aufgewachsenen Designerin Sabinna Rachimova gegründet. Im Mai 2017 gewann SABINNA die Fashion Futures Awards von Decoded Fashion und dem British Fashion Council und präsentiert seit der Gründung die saisonale Kollektion auf der London Fashion Week. Insbesondere zeichnet sich SABINNA durch innovative Verkaufsstrategien und dem direkten Kontakt mit den Kunden aus, sowie für ihren nachhaltigen Umgang mit Mode.

Fair Fashion bedeutet für mein Team und mich, dass wir uns mit dem Produkt genau auseinandersetzen. Wie wird es hergestellt, aus welchem Stoff wird es hergestellt und vor allem was können wir tun, damit das Produkt möglichst langlebig ist? Außerdem hört für uns die Nachhaltigkeit nicht beim Produkt auf – wir suchen immer nach besseren Lösungen im Bereich nachhaltiger Versand, achten auf grüne Verpackungen, bieten einen kostenfreien Reparaturservice an, kreieren Accessoires aus unseren eigenen Produktions-offcuts und achten auf eine transparente Kommunikation mit unseren Kunden.

Wie man näht und strickt habe ich von meiner Großmutter gelernt. So hatte ich schon immer großen Respekt vor Menschen, die Kleidung herstellen. Ich weiß wie hart dieser Job ist und wie lange es tatsächlich braucht, ein Kleidungsstück zu schneidern. So war es für mich schon bei der Gründung des Unternehmens klar, dass ich auf Nachhaltigkeit und Transparenz setzen möchte und meinen Beitrag zur Verbesserung unserer Branche leisten möchte. Ich arbeite gerne mit Naturfaserstoffen, vor allem der Stoff Tencel von Lenzing hat es mir angetan. Er ist nicht nur innovativ auf Grund der besonders nachhaltigen Herstellung, sondern fühlt sich auch beim Tragen fantastisch an.

Als Kunde kann man damit beginnen, dass man sich die Pflegeetiketten genauer ansieht – aus welchen Stoffen ist die Kleidung gemacht? Naturfaserstoffe sind besser als synthetische Stoffe. Bio-Baumwolle, Seide, Tencel – alle diese Stoffe sind angenehm zum Tragen, biologisch abbaubar und setzen beim Waschen keine Mikroplastik-Partikel frei, die später in unseren Gewässern landen.

Außerdem kann man auf die Transparenz bei der Herstellung achten. Wie offen geht ein Unternehmen mit dieser Informationen um? Gibt es Informationen auf der Webseite? Es ist Anfangs mit extra Arbeit verbunden, aber schon nach einiger Zeit wird man seine Lieblings-Fair-Fashion-Brands gefunden haben.

Als Kunde kann man damit beginnen, dass man sich die Pflegeetiketten genauer ansieht – aus welchen Stoffen ist die Kleidung gemacht? Naturfaserstoffe sind besser als synthetische Stoffe. Bio-Baumwolle, Seide, Tencel – alle diese Stoffe sind angenehm zum Tragen, biologisch abbaubar und setzen beim Waschen keine Mikroplastik-Partikel frei, die später in unseren Gewässern landen.

Außerdem kann man auf die Transparenz bei der Herstellung achten. Wie offen geht ein Unternehmen mit dieser Informationen um? Gibt es Informationen auf der Webseite? Es ist Anfangs mit extra Arbeit verbunden, aber schon nach einiger Zeit wird man seine Lieblings-Fair-Fashion-Brands gefunden haben.

Große internationale Labels haben oft nicht die Flexibilität gewisse Abläufe innerhalb des Unternehmens schnell zu verbessern oder innovativer zu gestalten. Als junges Unternehmen hat man den großen Vorteil risikofreudiger sein zu können. Außerdem sind wir mit SABINNA immer nah am Kunden und holen uns gerne direktes Feedback ein. Ich kann von Anfang an darauf achten, dass die Abläufe nachhaltig gestaltet werden, ich muss nicht existierende Wertschöpfungskette erst verändern.

In Europa tut sich im Allgemeinen sehr viel – es wird viel an Universitäten recherchiert und es gibt tolle Förderungsprogramme, die Textil Innovationen puschen. Es ist schwer nur ein Land hervorzuheben. Vor allem der Austausch untereinander, über die Landesgrenzen hinaus, hilft uns allen, nachhaltige Mode zu verbessern und zu fördern.

Bekannt für unverkennbare Handarbeit, Silhouetten und kräftige Farbpalette wurde die Marke von der in Russland geborenen und in Österreich aufgewachsenen Designerin Sabinna Rachimova gegründet. Im Mai 2017 gewann SABINNA die Fashion Futures Awards von Decoded Fashion und dem British Fashion Council und präsentiert seit der Gründung die saisonale Kollektion auf der London Fashion Week. Insbesondere zeichnet sich SABINNA durch innovative Verkaufsstrategien und dem direkten Kontakt mit den Kunden aus, sowie für ihren nachhaltigen Umgang mit Mode.

Große internationale Labels haben oft nicht die Flexibilität gewisse Abläufe innerhalb des Unternehmens schnell zu verbessern oder innovativer zu gestalten. Als junges Unternehmen hat man den großen Vorteil risikofreudiger sein zu können. Außerdem sind wir mit SABINNA immer nah am Kunden und holen uns gerne direktes Feedback ein. Ich kann von Anfang an darauf achten, dass die Abläufe nachhaltig gestaltet werden, ich muss nicht existierende Wertschöpfungskette erst verändern.

Das Modelabel edelziege – pure cashmere verbindet Tradition, 100% natürliche Materialien und ökologische Produktion mit anspruchsvollem Design.
Edelziege steht für nachhaltiges Wirtschaften im Einklang mit Natur und Mensch und wendet sich entschieden gegen Massenfertigung, Billiglohn und die Umwelt belastende Produktionsverfahren.

Qualität ist in meinen Augen das Slow Fashion Prinzip überhaupt. Das bedeutet, dass das Kleidungsstück fair produziert sein sollte, aus natürlichen Materialien besteht und damit langlebig ist.  Und damit hat man länger an dem Kleidungsstück auch Freude.

Da unser Rohstoff Kaschmirwolle ist, die nur auf wenigen Ziegenrücken in der Mongolei wachsen, ist unser Ausgangsmaterial ein sehr empfindliches Produkt. Wir achten besonders darauf, dass die Tiere normal bei Nomaden aufwachsen und nicht extra gezüchtet wurden oder eng gehalten werden. Außerdem ist uns sehr wichtig, dass wir keine unnötigen Transportwege auf uns nehmen, das heißt, dass wir dort produzieren, wo der Rohstoff herkommt. Es ist letztlich nur fair, wenn die Menschen in der Mongolei einen Mehrwert von ihrer Arbeit haben. Außerdem produzieren wir nur eine geringe Stückzahl. Unsere Kaschmirprodukte sind damit fast Unikate, denn es gibt nur 10 bis 50 Stück jedes Artikels. Wir arbeiten zudem bewusst mit kleinen Produzenten.

Heute ist es sehr einfach. Man kann sich vor dem Kauf im Internet über fast alles informieren. Wichtig ist, dass alles seinen Preis hat. Wo ein fairer Lohn oder Rohstoffe dahinterstecken, kommt man auf eine gewisse Summe. Man kann nicht erwarten, dass man für wenig Geld etwas Faires bekommt.

Heute ist es sehr einfach. Man kann sich vor dem Kauf im Internet über fast alles informieren. Wichtig ist, dass alles seinen Preis hat. Wo ein fairer Lohn oder Rohstoffe dahinterstecken, kommt man auf eine gewisse Summe. Man kann nicht erwarten, dass man für wenig Geld etwas Faires bekommt.

Für normale Konsumenten ist es schwierig, hochwertigen Kaschmir allein durch Fühlen zu erkennen. Aber man muss sich vorstellen, wie viele Ziegen es gibt und wieviel Gramm Wolle eine Ziege hergibt. Dann geht die Rechnung nicht auf. Es gibt viele Produkte, die als Kaschmir deklariert sind, bei denen jedoch Kunstfasern beigemischt wurden. Das merkt man am Preis, ein hochwertiger Pulli kann nicht unter 200 Euro kosten. Ein Trick ist es, ein Stück Garn zu nehmen und es zu verbrennen. Der Rauch sollte nicht nach Chemie oder Kunststoff riechen, sondern nach Stall, nach Tier.

…bezogen auf Mode empfehle ich Fehlkäufe zu vermeiden, in klassische, zeitlose Pieces aus hochwertigen Materialien zu investieren und mit offenen Augen und großen Neugier Flohmärkte zu besuchen oder selbst Kleidertauschabende zu organisieren.

Qualität ist in meinen Augen das Slow Fashion Prinzip überhaupt. Das bedeutet, dass das Kleidungsstück fair produziert sein sollte, aus natürlichen Materialien besteht und damit langlebig ist.  Und damit hat man länger an dem Kleidungsstück auch Freude.

Nachhaltig wird Mode vor allem durch die Ausgangsbasis, also die Stoffe und ihre Materialität. Deshalb kaufen wir die Stoffe in Schweiz, Österreich, Deutschland, England und Frankreich – und wir kennen die Produzenten und wissen, wie sie arbeiten. Außerdem möchten wir somit garantieren, dass die Herstellung und auch das Knowhow erhalten bleiben.

Nachhaltig wird ein Kleidungsstück vor allem dadurch, dass es länger verwendet wird und sich nicht an Mode und Trends orientiert.

Unbeeinflusst von Modetrends entstehen in der Manufaktur von Lothar Daniel Bechtold die „Lieblingsstücke“ seiner Kunden. Jedes einzelne Kleidungsstück wird zuerst persönlich von ihm entworfen und anschließend gefertigt. Zusammen mit seinen Mitarbeitern schafft er es immer wieder, die Vorstellungen seiner Kunden zu verwirklichen. Die Stoffe für seine Kreationen bezieht Lothar Daniel Bechtold aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, England und Frankreich. Bevor er 2008 sein eigenes Label gründete, arbeitete er bei großen Modehäusern. Auf der BLICKFANG Zürich vom 22. bis 24. November ist er bereits zum 11. Mal dabei.

Nachhaltig wird Mode vor allem durch die Ausgangsbasis, also die Stoffe und ihre Materialität. Deshalb kaufen wir die Stoffe in Schweiz, Österreich, Deutschland, England und Frankreich – und wir kennen die Produzenten und wissen, wie sie arbeiten. Außerdem möchten wir somit garantieren, dass die Herstellung und auch das Knowhow erhalten bleiben.

Nachhaltig wird ein Kleidungsstück vor allem dadurch, dass es länger verwendet wird und sich nicht an Mode und Trends orientiert.

Das Material selbst spielt keine so große Rolle. Wichtig ist, dass wir die Hersteller kennen und die Stoffe qualitativ hochwertig sind. Mir ist es ein großes Anliegen, dass ich keine Mode für bestimmte Anlässe machen möchte. Unsere Stücke sollen zu Jeans und auch zu Stöckelschuhen getragen werden können. Nicht nur am Wochenende, sondern an jedem Wochentag. Unsere Kollektionen sind vielseitig und das müssen auch die Materialien sein.

Auf das Umfeld achten. Die BLICKFANG ist in meinen Augen die Plattform für nachhaltige Mode, die Besucher und Kunden deshalb schätzen, weil sie mit den Herstellern in Kontakt kommen und nachfragen können. Das Internet kann nicht vermitteln, was Produkte sind. Wir erkennen nicht die Wertigkeit oder die genaue Verarbeitung auf einem Bild.

Auf das Umfeld achten. Die BLICKFANG ist in meinen Augen die Plattform für nachhaltige Mode, die Besucher und Kunden deshalb schätzen, weil sie mit den Herstellern in Kontakt kommen und nachfragen können. Das Internet kann nicht vermitteln, was Produkte sind. Wir erkennen nicht die Wertigkeit oder die genaue Verarbeitung auf einem Bild.

Das Material selbst spielt keine so große Rolle. Wichtig ist, dass wir die Hersteller kennen und die Stoffe qualitativ hochwertig sind. Mir ist es ein großes Anliegen, dass ich keine Mode für bestimmte Anlässe machen möchte. Unsere Stücke sollen zu Jeans und auch zu Stöckelschuhen getragen werden können. Nicht nur am Wochenende, sondern an jedem Wochentag. Unsere Kollektionen sind vielseitig und das müssen auch die Materialien sein.

 

Jedes Jahr bringen große Kleidergeschäfte bis zu 20 neue Kollektionen heraus. Davon bleiben bis zu zehn Prozent, also 230 Millionen Stück – im Einzelhandel unverkauft. Man kauft immer mehr Kleidung ohne einen bestimmten Verwendungszweck und Mehrwert. Das ist nicht nur schlecht für den Geldbeutel, sondern ökologisch auch unverantwortlich. Denn der unbedachte Kleiderkonsum hat seinen Preis für Mensch und Natur. Eine Studie der Organisation “Initiative Romero” hat die Arbeitsbedingungen in zehn Textilfabriken in Sri Lanka untersucht. Die Arbeiterinnen arbeiten bis zu 80 Stunden pro Woche und erhalten manchmal nicht mal den gesetzlichen Mindestlohn von umgerechnet 79 Euro. Laut der “Asia Floor Wage Alliance” müsste ein Lohn, der die Existenz sichert, in Sri Lanka mindestens 296 Euro betragen.  Immer mehr fabrikneue Kleidungsstücke werden in Deutschland vernichtet oder verramscht. Was der Einzelhandel nicht verkauft, landet in Verwertungs- oder Müllverbrennungsanlagen oder als Ramschware in Ländern außerhalb der EU.

Die weltweite Textilproduktion stößt jährlich zwischen 1200 bis 1715 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus. Das ist mehr, als alle internationalen Flüge und die Seeschifffahrt zusammen. Klimaschädliche Gase entstehen beispielsweise bei der Produktion von Polyester, bei der Fertigung der Kleidungsstücke, beim Gebrauch der Kleidung, die gewaschen und getrocknet werden muss und auch wieder bei der Entsorgung. So verursacht die Produktion von zehn Jeans fast genau so viel CO2 wie ein Flug von Berlin nach München.

Die weltweite Textilproduktion stößt jährlich zwischen 1200 bis 1715 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus. Das ist mehr, als alle internationalen Flüge und die Seeschifffahrt zusammen. Klimaschädliche Gase entstehen beispielsweise bei der Produktion von Polyester, bei der Fertigung der Kleidungsstücke, beim Gebrauch der Kleidung, die gewaschen und getrocknet werden muss und auch wieder bei der Entsorgung. So verursacht die Produktion von zehn Jeans fast genau so viel CO2 wie ein Flug von Berlin nach München.

Der Begriff Slow Fashion steht für einen bewussteren Umgang mit Mode. Anstatt ständig Neues zu kaufen, sollte man sich auf das Tauschen oder Leihen von Klamotten konzentrieren. Die Slow Fashion Bewegung möchte die gesamte Modewelt entschleunigen, bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für alle Beteiligten schaffen und einen Bewusstseinswandel bei den Verbrauchern hervorrufen. Denn eine so hohe Nachfrage wie sie derzeit vorhanden ist, kann man nur mit Massenproduktionen und billigen Arbeitskräften nachkommen. Eine Jeans für die man einmal um die 200 Euro zahlt, die jedoch auch mehrere Jahre hält ist viel nachhaltiger, als sich jedes Jahr eine neue für 50 Euro zu kaufen. Schlichte Designs bleiben im Trend und die Preise relativieren sich häufig. Faire Mode ist im gleichen Preissegment wie teurere bekanntere Marken, trotzdem sind viele nicht Bereit diesen Preis zu zahlen. Das muss sich ändern. Anstatt ständig neues zu produzieren, sollte man viel mehr nutzen was bereits vorhanden ist.

Vor 28 Jahren gab es noch keine Fast Fashion, wie wir sie heute kennen, aber bereits eine BLICKFANG Designmesse, die das Konzept Slow Fashion, ebenfalls ohne Namen, bereits angewandt hat.

Wir haben mit Modedesigner:innen und -herstellern aus der aktuellen Saison gesprochen, welche Möglichkeiten man als Konsument hat, gute, nachhaltig produzierte Mode zu erkennen.

Warum das Label-Etikett eine besondere Herausforderung war.

Wie man als Konsument echtes Kaschmir identifiziert

Warum junge Unternehmen besser auf fair fashion eingestellt sind als global player

Warum das Internet alleine nicht reicht

„BUY LESS, CHOOSE WELL, MAKE IT LAST.“

Warum das Label-Etikett eine besondere Herausforderung war.

Wie man als Konsument echtes Kaschmir identifiziert

Warum junge Unternehmen besser auf fair fashion eingestellt sind als global player

Warum das Internet alleine nicht reicht

Im Bereich Mode: SAID THE FOX

Im Bereich Möbel: YOZA aus Ungarn

In den Concept Stores gibt es viel zu entdecken. Unter anderem finden Sie dort die Themen
„SwissMade“, „Conscious living“ und „Lithuanian Design Block“ – Design aus Litauen.

Ausserdem unterstützt die Stadt Zürich wieder die BLICKFANG locals Fläche mit Design aus Zürich unter dem Thema „Diversity“ und im Hingucker der BLICKFANG, im gläsernen Kubus, präsentieren sich unter anderem Designer mit verschiedenen „Material Inspirations“.

Die Schweiz steht für Vielfalt, Innovation und Qualität – genau das vereint auch die Aussteller des Concept Store SwissMade. Wir laden Sie auf eine Entdeckungsreise ein – von hochwertiger Goldschmiedekunst, einer innovativen Uhrenmarke, inspirierenden Kleiderkollektionen, Schweizer Kultur-Trouvaillen bis hin zu schwebenden Gärten.

Im Concept Store Conscious Living gibt es nicht nur gute Intentionen rund um das Thema „wie wir die Welt ein wenig besser machen können“, sondern auch handfeste, umgesetzte Lösungen, die sie in Form von hochqualitativen Produkten und deren Herstellung erleben dürfen: z.B. feinste hand- gewobene und -handgestickte Schals und Tücher von pink maharani, ehrliche, nachhaltige und zeitlose Mode von Avani, elegante, kunst-inspirierte und bequeme Kleider und Tops von Milena Munck und individueller Schmuck, so vielfältig wie du von La Fauna.

Umwerfend schlichtes, einzigartiges Design – mit Bedacht nachhaltig produziert.
Minimalistische Möbelobjekte von KRISTINA DAM STUDIO bei Monochromel für ein elegantes Zuhause, Styles für jeden Look in edelsten Naturfasern von AQVAROSSA, Schmuckstücke aus Messing von RONI JEWELRY, Lingerie in feinster Merinowolle von LOVE ON THE SNOW, Vintage-Stücke aus Porzellan von ARTEFACTS ATELIER und edle Cashmertales von MOGLI & MARTINI. Eine Inspiration für alle Sinne.

Zürich ist Hotspot für Design und Gestaltung. Die Szene ist äusserst vielvältig. Grosse Agenturen, und international etablierte Büros sind genauso zu finden, wie innovative Kleinunternehmen und aufstrebende Designtalente. Gemeinsam mit der Stadt Zürich kuratiert durch die Swiss Fashion Association, präsentiert die BLICKFANG die Sonderschau „Diversity“. In diesem Format zeigen wir was hinter den Türen der Zürcher Studios und Ateliers entsteht.

Aus dem weit entfernten Litauen haben sich sechs Designer auf den Weg nach Zürich gemacht. Sie strotzen nur so vor Kreativität und Innovation, was die Labels Plaster Studio, Indigo Design, March Design Studio, MB Muista und Zefyras mit ihren Entwürfen unter Beweis stellen. Getreu dem Motto „weniger ist mehr“ präsentieren sie unkonventionelle Produkte und innovative Entwurfsästhetik.