In Bronze, Silber und Gold schauen die Keramik- oder Beton-Vögel aus der Wand. Ob sie dabei als Deko oder Wandhaken fungieren sollen, bleibt dem Nestbesitzer überlassen. Die Schwärme von Thomas Poganitsch gehören zu den Lieblingsstücken des BLICKFANG Onlineshop Teams, und auch im BLICKFANG Pop Up im 25hours Hotel am 21. Oktober stellt der Wiener seine Entwürfe aus.
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Viel dicker und aufdringlicher sind die Designs des Berliner Labels nämlich nicht. Seien es Garderoben oder Leuchten, mit klaren und schmale Linien lassen die Entwürfe Luft für wichtige Dinge – Freiraum zum Beispiel.
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Belastbar, gradlinig und in Handarbeit gebaut für die Ewigkeit: Das sind die Kennzeichen von „Noodles, Noodles & Noodles Corp.“. Robustes, geöltes Kiefernholz und Stahl verarbeitet das Team zu Möbeln, denen weder Erdbeben noch Großfamilien-Besuche etwas anhaben können. Die 1990 gegründete Firma brachte 1993 ihr erstes in Serie gefertigtes Produkt auf dem Markt . Die mit einem Bett gegründete Kollektion wuchs über Tische, Hocker und Regale bis hin zu einer ganzen Küche, denn wo sonst braucht man dringender zuverlässige und uneitle Möbel? Den langen Namen abzukürzen, verbietet sich übrigens von selbst: Niemand geringeres als der „Noodles“ genannte David Aaronson aus Sergio Leones Filmklassiker „Once Upon a Time in America“ stand Pate für den Namen.
Vor allem, wenn beide kreative Berufe gelernt haben, die einander perfekt ergänzen. Man schaue sich etwa das Label Komana an: Während Nina Henne eine gelernte Schneiderin ist, studierte Livia in London Print Design. Die Londoner Energie sieht man den großflächigen, ausdrucksstarken Prints von Komana an. Die monochromen Farben, zurückhaltenden Schnitte und hochwertigen Materialien erden die Kollektion jedoch – und spiegeln das Schweizer Qualitätsbewusstsein, das den beiden gebürtigen Züricherinnen quasi in die Wiege gelegt wurde. Mit letzterem geht auch eine Menge Verantwortungsbewusstsein einher. Denn Livia und Nina verwenden ausschließlich Biobaumwolle, bedrucken sie per Hand in einem kleinen Atelier in London – und lassen für jedes verkaufte Stück einen Baum im Niger pflanzen. Persönlich begegnet ihr den Schwestern auf der BLICKFANG Wien und Zürich – und auf unseren Plakaten, denn ihr Aubrey Silk Ensemble gehört zu unseren absoluten Fashion-Lieblingen!
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Der Sommer macht Lust auf neue Entdeckungen – das haben wir auch auf der fünften BLICKFANG Hamburg gespürt. Die Sonne, die draußen schien, war nichts gegen die leuchtenden Augen, die wir bei Besuchern und Ausstellern gleichermaßen gesehen haben. Besondere Highlights waren unsere erste Kids Design Sonderschau präsentiert von bugaboo, die als nächstes in Zürich und Stuttgart gastiert, sowie die Buchpremiere von Holly Becker: Die decor8blog-Gründerin hat uns und um die 70 Gäste Samstag früh in Feierlaune versetzt, passend zum Titel ihres neuen Buches. In Feierlaune waren wir auch am Freitag, als die Designpreis-Jury Lieblingslicht und Dubaruba zu den besten Ausstellern der BLICKFANG kürte – zwei junge Labels, von denen wir sicherlich noch hören werden.
Wir danken für die tolle Zeit und freuen uns auf den nächsten Herbst, wenn wir wieder den Norden zum Designshopping laden! Aber jetzt geht es erstmal nach Wien (28. – 30. Oktober) und Zürich (25. – 27. November).
Mundgeblasene Glaskugeln in erdigen, weichen Farben bilden zusammen mit Messingelementen und Marmorsockeln Steh-, Hänge- und Wandleuchten. Die zeitlose Form täuscht fast darüber hinweg, dass die LED-Leuchten in technischer Hinsicht absolut modern sind. Für Einrichter und Innenausbauer Markus Ranft war die erste BLICKFANG unter dem eigenem Label Lieblingslicht somit gleich ein großer Erfolg – und der Sieg beim Designpreis eine große Überraschung: „Bei der ersten eigenen Messe eine solche Anerkennung zu erhalten, hätte ich nicht erwartet. Dass die Juroren meine Arbeit anerkennen und wertschätzen, ist für mich fast noch wertvoller als das Preisgeld.“
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Schließlich will sie mit Dubaruba gar nicht eigene Entwürfe vertreiben: „Designer in Afrika sind unglaublich erfinderisch und ideenreich, das ist nur in Europa kaum bekannt.“ Mit Dubaruba will sie das ändern und vertreibt von Schmuck über Handtaschen bis hin zu Tüchern und Wohnaccessoires ein kleines Best Of afrikanischen Designs. Damit fördert sie die Lebensgrundlage von Designern und Handwerkern, ohne dass ihre Entwürfe mit erhobenem Zeigefinger einherkommen: Sie sind bunt, lebensbejahend und so high fashion tauglich, dass Armin Morbach sie im Tush-Magazin näher vorstellen will.
www.dubaruba.com